STAATSANWALTSCHAFT

Keine Strafverfahren gegen perverse Polizisten

Zwei Polizisten wird vorgeworfen, ihre Position ausgenutzt haben, um sich an Minderjährige heranzumachen. Ein Beamter schickte einer 13-Jährigen Nachrichten mit „sexuellen Bezügen”.
dpa
Die Staatsanwaltschaften in Rostock und Schwerin werden keine Strafverfahren gegen zwei Polizisten einleiten, denen vorgeworfen wurde, sich an minderjährige Mädchen herangemacht zu haben.
Die Staatsanwaltschaften in Rostock und Schwerin werden keine Strafverfahren gegen zwei Polizisten einleiten, denen vorgeworfen wurde, sich an minderjährige Mädchen herangemacht zu haben. Jens Büttner
Rostock.

Die Staatsanwaltschaften in Rostock und Schwerin werden keine Strafverfahren gegen zwei Polizisten einleiten, denen vorgeworfen wurde, sich an minderjährige Mädchen herangemacht zu haben. Der Generalstaatsanwalt Mecklenburg-Vorpommerns bestätigte am Freitag diese Entscheidungen. Allerdings könnten Disziplinarmaßnahmen gegen die Beamten eingeleitet werden. Dies sei aber nicht Sache der Staatsanwaltschaft.

In einem Fall hatte ein Polizist im Februar 2018 die Telefonnummer eines fünfzehnjährigen Mädchens durch den verbotenen Zugriff in den polizeilichen Vorgang bekommen. Zuvor hatte das Mädchen eine Anzeige wegen der unbefugten Veröffentlichung eines Video erstattet. Bei der Gelegenheit habe er der 15-Jährigen seine Visitenkarte übergeben, sich als Fotograf vorgestellt und ihr einen Fototermin angeboten.

Die daraus entstandenen Fotografien ließen keine strafrechtliche Relevanz erkennen, teilte der Generalstaatsanwalt mit. Auch die ohne Einverständnis erfolgte Veröffentlichung eines Porträtfotos auf Instagram sei schon deshalb kein verfolgbarer Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz, weil es keinen Strafantrag gegeben habe.

Auch ein zweiter Polizist muss kein Strafverfahren fürchten. Er hatte sich von einem 13-jährigen Mädchen, die als Zeugin in einem Verfahren auftrat, die Telefonnummer geben lassen und daraufhin mit diesem Nachrichten ausgetauscht. Es seien auch Nachrichten mit „sexuellen Bezügen” dabei gewesen. „Sie ließen Sexualität mitschwingen”, erklärte der Sprecher. Sie hätten Straftatbestände nicht erfüllt.

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Kommentare (2)

So langsam frage ich mich wo bei einigen Herrschaften der Verstand geblieben ist. So ist es für den Generalstaatsanwalt völlig normal dass älterer Beamter einem 13 Jahre alten Mädchen Nachrichtern mit „gewissen Sexuellen Bezug“ schickt. Holla die Waldffee da würde aber bei Otto Normalverbraucher das große Besteck aufgefahren. Hier handelt es sich ja nur einen Beamten der eine Garantenstellung hat und den Versuch des Missbrauches von Kindern begeht. Dieses Laissez-faire ist für mich unfassbar und sollte als Strafvereitelung im Amt geahndet werden den nicht nur bei der Polizei geht es derzeit drunter und drüber sondern wohl auch im Justizministerium. Also was müssen den die sauberen Herrn noch alles anstellen. Da wird zwei Jahre lang gegen einen militanten Prepper ermittelt vom Generalbundesanwalt. Die GSG 9 tritt bei ihm die Tür ein und jetzt zwei Jahre später findet man so nebenbei abertausende Patronen. Jetzt endlich greift der Rechtsstaat? Das Erscheinungsbild welches sich dem Bürger bietet ist katastrophal. Aber auch die Opposition bekleckert sich nicht mit Ruhm einzig Herr Ritter hat ein gewisses Augenmaß bei der Beurteilung der Vorkommnisse. Herrn Dachner geht dieses völlig ab, er sieht natürlich „Schattenstrukturen“ neben der Organisation? Vermutlich kennt er sich damit aus! Den auch er war in den 90 iger nicht ohne Fehl und Tadel die Sache mit dem Polizeibus ist bei eignen noch nicht vergessen. Es kam zu einen sehr merkwürdigen Einbruch / Diebstahl von Fahrtenbüchern? Hm ein Zufall. Aber auch die Äußerungen zu dem verhaltensauffälligen Zuwandrer im Reitbahnweg, über Selbstjustiz und so fand ich persönlich unterste Schublade und haben aus dem Mund eines so hohen Ruhestandsbeamten und derzeitigen Landtagsabgeordneten nichts verloren. Kurioser weise hatte Herr Dachner nicht an der Sitzung des Innenausschusses teilgenommen? Sich aber zu Wort gemeldet? Man kennt das ja. Die Beamten welche ihren nicht einfachen Dienst verrichten bedürfen unserer Empathie, diejenigen welche sich nicht wie Beamte verhalten müssen zur Verantwortung gezogen werden und nicht darf/ sollte verniedlicht oder vertuscht werden.

das ist der ,,Rechtsstaat,, den ihr selber immer wieder wählt und gestaltet - das Narrenhaus lässt grüßen - so entstehen spaltende Freiräume Grauzonen - das Wahlpack bekommt sein Futter und die Politik nutzt das aus, macht was sie will - der Staatsanwalt hat Recht - die Beamten sollt man wegen Verfehlungen im Dienst mit dem Gehalt runterstufen