URLAUBS-VERKEHR

Stau-Chaos auf Insel Usedom nach Silvester

Tausende Urlauber wollen nach Silvester die Insel Usedom verlassen. Da sie dies nur über die Brücken bei Wolgast und Zecherin tun können, staut sich der Verkehr.
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Stau auf der Insel Usedom ist keine Seltenheit (Archivbild).
Stau auf der Insel Usedom ist keine Seltenheit (Archivbild). Stefan Sauer
Heringsdorf.

Verkehrsteilnehmer auf der Insel Usedom sind Kummer gewöhnt. Auch im Abreiseverkehr nach Silvester kommt es derzeit zu kilometerlangen Staus auf der gesamten Insel. Vor allem auf der B111 vor Wolgast sowie an der Kreuzung von B111 und B110 vor der Zecheriner Brücke geht nichts mehr.

Kein Wunder, gibt es für Autofahrer doch nur diese beiden Möglichkeiten, die Insel zu verlassen. Da die Bahnanbindung nach Usedom ebenfalls noch zu wünschen übrig lässt, gibt es Pläne, die südliche Bahnstrecke über die zerstörte Karniner Brücke wiederherzustellen. Ende Dezember 2019 hatte Mecklenburg-Vorpommern daher im Doppel-Haushalt für die Jahre 2020 und 2021 insgesamt 2,8 Millionen Euro für entsprechende Projektanalysen und Berechnungen eingeplant.

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Kommentare (1)

ZITAT: "Da die Bahnanbindung nach Usedom ebenfalls noch zu wünschen übrig lässt, gibt es Pläne, die südliche Bahnstrecke über die zerstörte Karniner Brücke wiederherzustellen. Ende Dezember 2019 hatte Mecklenburg-Vorpommern daher im Doppel-Haushalt für die Jahre 2020 und 2021 insgesamt 2,8 Millionen Euro für entsprechende Projektanalysen und Berechnungen eingeplant."

Unsere superschlauen, besserwissenden Politiker hätten mal in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf einige kluge Menschen hören sollen, die bereits damals die Wiederinbetriebnahme der Karniner Brücke angeregt haben, in weiser Voraussicht, dass die Straßen nicht ausreichen werden. Aber bilden Sie mal einen Satz, in dem die Worte "gesunder Menschenverstand" und "politisches Handeln" einen sinnvollen Zusammenhang ergeben....Und ehe aus den Projektanalysen und Berechnungen eine Brücke wird, werden voraussichtlich 30 Jahre vergehen. Sollten dabei Architekten und Generalauftragnehmer sowie Bauarbeiter mitwirken, die am Tribseer Loch in der Autobahn den planerischen und berechneten Unsinn realisieren mußten, wird die Karniner Brücke nicht lange stehen bleiben. Der Landesverkehrsminister ist von derselben Güteklasse wie der Bundesverkehrsminister.