Die Protest-Aktion war offiziell angemeldet, die A20 über Stunden gesperrt.
Die Protest-Aktion war offiziell angemeldet, die A20 über Stunden gesperrt. Stefan Tretropp
Skurrile Bilder von der Ostsee-Autobahn – hier wurde am Sonntag ein Picknick veranstaltet.
Skurrile Bilder von der Ostsee-Autobahn – hier wurde am Sonntag ein Picknick veranstaltet. Stefan Tretropp
Ein selbsternanntes Künstlerkollektiv wollte damit für mehr Klimaschutz und gegen die aktuelle Verkehrspolitik demon
Ein selbsternanntes Künstlerkollektiv wollte damit für mehr Klimaschutz und gegen die aktuelle Verkehrspolitik demonstrieren. Stefan Tretropp
Mehrere Menschen seilten sich von der A20-Brück ab.
Mehrere Menschen seilten sich von der A20-Brück ab. Stefan Tretropp
Die Botschaft der Proteste prangt jetzt auch direkt an der Autobahnbrücke.
Die Botschaft der Proteste prangt jetzt auch direkt an der Autobahnbrücke. Stefan Tretropp
Tribsees

Klima-Proteste auf der A20 – Autobahn gesperrt

Picknick und Spiele mitten auf der Autobahn. Bei einer Demonstration auf der Ostsee-Autobahn seilten sich Menschen mit Bannern von der A20-Brücke ab.
Tribsees

Die Autobahn A20 blieb am Sonntag über Stunden in beide Richtungen gesperrt. In Nachahmung der bundesweiten Aktionen, bei denen in den vergangenen Wochen Autobahnen zum Beispiel in Berlin und bei Fulda blockiert wurden, hatten Klima-Protestler die Versammlung angemeldet.

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Forderung: Mehr Klimaschutz, weniger Autos

In der Nähe der Anschlussstelle Tribsees protestierte das „Kunstkollektiv Bahnhof Tribsees”, wie sich die Gruppe nennt, gegen eine autofokussierte Verkehrspolitik und damit gegen den Ausbau von Autobahnen. Dafür seilten sich Menschen mit Spruchbändern über der A20 nahe der Baustelle der Trebeltalbrücke ab. Sie fordern eine sofortige Verkehrswende, mehr Schienenausbau in Mecklenburg-Vorpommern und ein Ende der unangemessenen Kriminalisierung dieser Aktionsform.

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Legaler Protest

Der offizielle Versammlungscharakter soll laut den Teilnehmern zeigen, dass solche Aktionen auf und über Autobahnen keine Straftaten darstellen. Über Lautsprecher schallte laute Musik, einige Aktivisten fuhren Fahrrad oder Skateboard, spielten Frisbee, breiteten auf dem blanken Asphalt ihre Picknickdecken aus. Teilweise wurden Wände bemalten. Dabei soll es sich um abwaschbare Farbe gehandelt haben.

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Kommentare (1)

Der Todfeind der Klimajugend ist das Auto.