Hochschule Wismar

K.o.-Tropfen für junge Frauen auf der Weihnachtsfeier

Auf der Weihnachtsfeier der Hochschule Wismar wurden bis zu zehn Menschen offenbar K.o.-Tropfen verabreicht. Das hatte Folgen für die Veranstaltung.
Sebastian Langer Sebastian Langer
Auf der Weihnachtsfeier der Hochschule Wismar soll mehreren Gästen K.o.-Tropfen verabreicht worden sein.
Auf der Weihnachtsfeier der Hochschule Wismar soll mehreren Gästen K.o.-Tropfen verabreicht worden sein. Achim Scheidemann
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Wismar.

Richtig schön gefeiert haben Donnerstagabend rund 550 Studierende, Lehrkräfte und Gäste der Hochschule in Wismar. Auf dem Campus stand die jährliche Weihnachtsfeier an – die im Laufe der Nacht allerdings abgebrochen werden musste.

Denn mehrere Gäste landeten statt auf der Tanzfläche oder am Buffet schließlich in einem Behandlungsraum des nahegelegenen Sana-Klinikums. Die Polizei vermutet, dass sie unter der Beeinflussung durch K.o.-Tropfen standen.

K.o.-Tropfen sollen in der Cola gewesen sein

Kurz vor Mitternacht wurden laut Polizei die ersten beiden jungen Frauen bereits durch Rettungskräfte betreut und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Etwa eine Stunde später wurde die Polizei erneut zur Hochschule gerufen. Ein Geschädigter vor Ort gab an, von einem ihm Unbekannten zu einem Glas Cola eingeladen worden zu sein. Kurz nach dem Verzehr wurde dem 21-Jährigen schwindelig und er musste sich übergeben.

Im Verlauf der Befragungen durch die Polizei wurden zwei weitere junge Frauen festgestellt, die offensichtlich unter dem Einfluss verabreichter K.o.-Tropfen standen. Ein herbeigerufener Rettungswagen brachte die beiden Frauen ebenfalls ins Klinikum. Die Veranstaltung mit circa 550 Teilnehmer wurde aufgrund der Vorfälle beendet. Ob es sich tatsächlich um K.o.-Tropfen handelt, wird die Auswertung der Blut- und Urinproben der Geschädigten ergeben.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Hochschule Wismar spricht von insgesamt zehn Gästen, die mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

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