Unifil-Einsatz

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Korvette "Oldenburg" Richtung Libanon ausgelaufen

Die Korvette "Oldenburg" hat ihren Heimathafen in Rostock-Hohe Düne.
Die Korvette „Oldenburg” hat ihren Heimathafen in Rostock-Hohe Düne.
Carmen Jaspersen

Die Korvette ist am Montag in ihrem Heimathafen Rostock ausgelaufen. Im Libanon will die Besatzung Waffenschmuggel verhindern.

Mit rund 60 Soldaten an Bord ist die Korvette „Oldenburg” am Montag von ihrem Heimathafen Rostock-Hohe Düne in Richtung Libanon ausgelaufen. Das Schiff ist Teil der Unifil-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon), mit dem unter anderem der Schmuggel von Waffen unterbunden werden soll.

Die UN möchte so zu Stabilität und Sicherheit in der Region beitragen. Die Korvette selbst wird rund neun Monate vor der libanesischen Küste unterwegs sein, die Besatzung wird zwischenzeitlich ausgewechselt.

Der Unifil-Einsatz läuft seit 1978. Anfangs zählten die Überwachung eines angestrebten Waffenstillstands und die Bestätigung des Abzugs israelischer Streitkräfte auf dem Libanon zu ihren Aufgaben. Laut Marine sind derzeit rund 10.500 Soldaten aus 40 Ländern im Unifil-Einsatz unterwegs.

Nach dem zweiten Libanonkrieg 2006 wurde das Mandat ergänzt. Seitdem unterstützt Unifil die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel von See zu verhindern. Deutsche Einheiten operieren von Beginn an in diesem Verband.