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Kutter sinkt ohne Vorwarnung

Die "Tortuga" soll noch voll einsatzfähig sein und doch bekam sie plötzlich Schlagseite.

Anne-Marie Maaß Am Samstagnachmittag versuchten Helfer des Technischen Hilfswerkes die Tortuga zu bergen. Zunächst jedoch ohne Erfolg.

Ein Fischkutter ist im Greifswalder Museumshafen an seinem Liegeplatz gesunken. Ein Spaziergänger hatte am Samstagmorgen beobachtet, wie die "Tortuga" Schlagseite bekam und die Feuerwehr alarmiert, wie ein Polizeisprecher sagte. Demnach hatte die Feuerwehr den Kutter nicht mehr vor dem Sinken bewahren können. Ein erster Bergungsversuch durch das Technische Hilfswerk (THW) misslang am Nachmittag zunächst.

Vorsorglich wurde ein sogenannter Oelschlängel ausgebracht. An Bord sollen sich aber keine schmierstoff- oder oelhaltigen Maschinen oder Anlagen befinden, wie die Polizei mitteilte. Am Sonntagvormittag sollen die Bergungsarbeiten fortgesetzt werden. Weshalb das Schiff, das zuvor noch vollständig einsatzfähig gewesen sein soll, unterging, war zunächst unklar. Auch ob und wann das Schiff geborgen werden könne, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Die Beamten haben die Ermittlungen zu Ursache und Schadenshöhe aufgenommen.