440.000 EURO

Land MV kauft System-Lizenz für Luca-App

MV-Ministerpräsidentin Schwesig und Digitalisierungsminister Pegel werben für einen breiten Einsatz der Luca-App. Damit soll in der Corona-Pandemie die Kontaktnachverfolgung erleichtert werden.
dpa
Alle acht Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern nutzten die Sormas-Software zur Kontaktnachverfolgung, die mit der L
Alle acht Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern nutzten die Sormas-Software zur Kontaktnachverfolgung, die mit der Luca-App gekoppelt werde. Bernd Wüstneck
Schwerin ·

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Digitalisierungsminister Christian Pegel (beide SPD) haben für den flächendeckenden Einsatz der Luca-App zur Nachverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie geworben. Die Kundendaten würden beim Einchecken per QR-Code am Eingang einem zentralen Server bei der Bundesdruckerei übermittelt. Die Behörde melde sich dann per SMS, sollte gleichzeitigen ein mit dem Coronavirus infizierter Mensch im Laden sein, erklärte Pegel am Mittwoch beim Besuch einer Boutique in Schwerin.

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Alle acht Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern nutzten die Sormas-Software zur Kontaktnachverfolgung, die mit der Luca-App gekoppelt werde. Als erstes Bundesland habe Mecklenburg-Vorpommern dazu die Lizenz für das Luca-System gekauft. Die Kosten beliefen sich auf 440.000 Euro. Den Geschäften, Kunden und Kommunen entstünden keine Kosten. Pegel versicherte, der Datenschutz sei gewährleistet. Die Daten der Kunden würden nach 30 Tagen gelöscht. Schwesig sagte, sie hoffe auf eine breite Nutzung der App. In und um Rostock nutzen nach Angaben der Stadt bereits rund 800 Einrichtungen Luca.

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