CORONA

Landesschülerrat fordert bevorzugte Impfung von Jugendlichen

Schüler sollen aus Sicht des Gremiums schon in den Sommerferien geimpft werden, damit das nächste Schuljahr im Regelbetrieb starten kann.
In den USA schon üblich: die Impfung von Jugendlichen.
In den USA schon üblich: die Impfung von Jugendlichen. Damian Dovarganes
Anton Fischer vom Vorstand des Landesschülerrates Mecklenburg-Vorpommern
Anton Fischer vom Vorstand des Landesschülerrates Mecklenburg-Vorpommern privat
Schwerin ·

Der Landesschülerrat von Mecklenburg-Vorpommern fordert ein priorisiertes Impfangebot für Schüler ab Juni. Nach Einschätzung der Schülervertreter sollten zunächst Jugendliche ab 16 ein Angebot erhalten, nach einer entsprechenden Zulassung auch Zwölfjährige. „So gut wie alle Schüler haben ihren regulären Alltag stark eingeschränkt, um ihre Familie und sich selbst zu schützen. Nun aber werden wir bei den Impfungen ganz hintenangestellt”, kritisierte Anton Fischer, Vorsitzender des Landesschülerrates am Mittwoch.

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Die Sommerferien müssten aus seiner Sicht für die Impfungen genutzt werden, damit im neuen Schuljahr ein geregelter Unterricht stattfinden kann. Denn eine Impfung sichere das Wohlbefinden von Schülern, Lehrern sowie Eltern und ermögliche zudem durchgehenden Präsenzunterricht. Bildung sei ein wichtiger Grundpfeiler für die Zukunft der Heranwachsenden. „Wir sind es, denen das Recht auf ordentliche Bildung über Monate genommen wurde”, so Fischer. Seit 15 Monaten würden Schüler bereits zwischen Distanz-, Wechsel- und Präsenzunterricht pendeln. Konkrete Zusicherungen für das nächste Schuljahr gebe es bislang nicht.

Noch immer mamgelt es an Impfstoff

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich zuvor bereits dafür ausgesprochen, Kinder und Jugendliche bei einer Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde in die Impfkampagne einzubinden. Ende der Woche soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Allerdings dürfte eine reine Priorisierung noch wenig bewirken. Noch immer mangelt es an Impfstoff. In MV gibt es aus diesem Grund derzeit vorwiegend Zweitimpfungen, um wenigstens den Schutz älterer Menschen abzusichern.

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Kommentare (8)

Welche Vorteile erhalten diese Schülerräte, wenn sie in der Öffentlichkeit solche Meinungen verbreiten und Zwangsimpfungen fordern?
Sichere Studienplätze? Auch mit schlechtem Schulabschluss?

fordert aber niemand "Zwangsimpfungen", es geht um die "Priorisierung" von Schülern. Einen Zwang wird es nicht geben und gewiss auch keine "Vorteile für Schülerräte". Immerhin haben Sie erkannt, dass es sich um eine MEINUNG handelt.

Letzt endlich wird es heißen, wer nicht geimpft ist, darf nicht am Unterricht teilnehmen, muss zu Hause bleiben und bekommt bestenfalls Aufgaben übers Internet geschickt. Also Bitteschön, was bleibt den Eltern übrig? Impfzwang, schön durch die Hintertür.

Ach ja die ITS ist nicht mehr so doll belegt. Verstehe.

sind denn endlich mal die Leistungsträger dran?
Ich meine die Menschen von ca. 20 – 50 Jahre, die täglich zur Arbeit gehen, den Reichtum Deutschlands mehren und keine Priorisierung bekommen?
Wenn dieses Land überleben will und vor allem die riesigen Kosten aller Lockdowns stemmen will, sollte mal jemand mit Hirn in diese Richtung denken.

doch gar nicht wovon sie reden.

Die Stiko empfielt die Impfung nicht für Kinder und die kleinen Jungs plappern viel Mist einfach und ungeprüft nach.

Ein geregelter Schulunterricht könne stattfinden, wenn man ein Impfangebot mache? Dieses Wort "Angebot" wird derart inflationär missbraucht, dass demnächst Gesetze und Urteile zu Angeboten werden. Dann kann man das Grundgesetz in Grundangebot umbenennen. Kein Mensch fragt, mit welcher Anzahl Geimpfter ein geregelter Schulunterricht stattfindet - bei 33 Prozent, bei 48 Prozent, bei 100 Prozent? Wann gibt es keine Maskenpflicht und kein Sozialabstandsverbot: bei 48 Prozent Doppelgeimpften, bei 72 Prozent Doppelgeimpften, bei 21 Prozent Auffrischungsgeimpften (Dreifachgeimpften), wenn der Wahnsinn 100 Prozent erreicht hat?

😷💉