WAHLPANNE

Landrätin Kerstin Weiss weist Rücktrittsforderung zurück

Die CDU hat Landrätin Kerstin Weiss (SPD) nach einer Wahlpanne in Nordwestmecklenburg zum Rücktritt aufgefordert. Diese könne aber kein schlechtes Krisenmanagement erkennen.
dpa
Kerstin Weiss (hier mit MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe bei einer Werksbesichtigung in Dassow) steht wegen einer Wahlpanne in der Kritik.
Kerstin Weiss (hier mit MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe bei einer Werksbesichtigung in Dassow) steht wegen einer Wahlpanne in der Kritik. Jens Büttner
Wismar.

Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss (SPD) hat eine Rücktrittsforderung der CDU nach einer Wahlpanne zurückgewiesen. „Dass es nicht gut ist, dass hinter einem Namen in drei verschiedenen Wahlbereichen die Kreise für die Kreuze nicht gesetzt wurden, steht außer Frage”, erklärte Weiss auf Facebook.

Der Kreiswahlleiter habe den Fehler eingeräumt, sich dafür entschuldigt und einen Weg gefunden, um den Fehler zu beheben. Sie könne kein schlechtes Krisenmanagement erkennen.

Falsche Stimmzettel für Briefwahl

Für die Briefwahl waren in Nordwestmecklenburg rund 2000 fehlerhafte Kreistagswahl-Stimmzettel versandt worden, ehe der Fehler auffiel. Bei jeweils einem Kandidaten in drei Wahlbereichen fehlten die Kreise für die Kreuzchen.

Der „Schweriner Volkszeitung” (Dienstag) zufolge sind neue Stimmzettel gedruckt worden. Die alten können demnach benutzt oder gegen neue umgetauscht werden. Wer wolle, könne seinen bereits eingesandten oder abgegebenen Wahlschein für ungültig erklären lassen und einen neuen erhalten.

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