Kran-Hersteller

Liebherr gibt Standort in Lubmin auf

Liebherr gibt seinen Standort in Lubmin auf und verlegt die Arbeiten nach Rostock.

Liebherr will sparen: Der Kranhersteller wird die Produktion von Kranteilen in Lubmin einstellen und diese nach Rostock verlagern. Was wird aus den Beschäftigten?

Liebherr schließt seinen Standort in Lubmin. Möglichst viele der 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Lubmin sollen in Rostock weiter beschäftigt werden, heißt es in einer Pressemitteilung vom Kranhersteller am Mittwoch.

Als Gründe gibt das Unternehmen steigende Logistikkosten und eine marktbedingte Unterauslastung der Produktionskapazitäten an. Die Absatzmärkte für maritime Krane seien bereits in den letzten Jahren weltweit rückläufig. Durch die Corona-Pandemie sei eine Erholung der wirtschaftlichen Lage außerdem mittelfristig nicht zu erwarten. „Die Bündelung unserer Kräfte und unseres Know-hows am Standort in Rostock ist eine notwendige Maßnahme für die Zukunft des Unternehmens“, sagt Rudolf Ganser, Geschäftsführer im Bereich der Produktion von Liebherr Rostock

Seit 2007 werden in Lubmin große Kranteile gebaut, die am Standort in Rostock zusammengesetzt werden.

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