GYSI IM NORDOSTEN

Linke kritisiert im Wahlkampf Ost-West-Unterschiede scharf

Es ist ein altbekanntes Thema: die Unterschiede zwischen Ost und West. Sieben Wochen vor der Bundestagswahl hat Gregor Gysi in Schwerin deutliche Forderungen erhoben.
Der frühere Linken-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi, hier bei einer Festveranstaltung in Berlin, war am Montag in Schwerin zu Gast.
Der frühere Linken-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi, hier bei einer Festveranstaltung in Berlin, war am Montag in Schwerin zu Gast. Maurizio Gambarini
Schwerin.

Die Linke will im Bundestagswahlkampf die fortbestehenden Ost-West-Unterschiede thematisieren und damit vor allem in ihren früheren ostdeutschen Hochburgen Wähler gewinnen. Auch 27 Jahre nach der deutschen Einheit müssten Arbeitnehmer im Osten im Durchschnitt noch zwei Wochen länger pro Jahr arbeiten als im Westen und erhielten zudem auch noch geringere Löhne.

„Das ist überhaupt nicht mehr akzeptabel”, sagte der frühere Chef der Bundespartei und Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, am Montag in Schwerin. Er warf der schwarz-roten Bundesregierung vor, die Lohndifferenz mit der Vorgabe unterschiedlicher Mindestlöhne in der Pflege zu zementieren, statt für eine Angleichung zu sorgen.

Kritisch äußerte sich Gysi auch zum Zeitplan für die Rentenangleichung, die statt 2020 nun 2025 komme. „Das ist eine biologische Lösung, die da angestrebt wird”, sagte er.

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