BUTTERSÄURE-ANGRIFF

Linken-Abgeordnete vermutet Neonazis als Täter

Erneut ist die Linken-Politikerin Karen Larisch aus Güstrow angegriffen worden. Unbekannte schütteten ihr Buttersäure ins Haus. Sie will sich aber nicht einschüchtern lassen.
dpa
Nach einer Attacke mit Buttersäure auf ihre Güstrower Wohnung gibt sich die Linken-Abgeordnete Karen Larisch hartnäckig.
Nach einer Attacke mit Buttersäure auf ihre Güstrower Wohnung gibt sich die Linken-Abgeordnete Karen Larisch hartnäckig. Bernd Wüstneck
Güstrow.

Nach einer Attacke mit Buttersäure auf ihre Güstrower Wohnung gibt sich die Linken-Abgeordnete Karen Larisch hartnäckig. „Ich bleibe hier wohnen”, sagte Larisch am Montag. Unbekannte hatten in der Nacht zu Samstag eine stinkende Flüssigkeit im Haus und auf den Briefkästen verteilt, bei der es sich laut Polizei höchstwahrscheinlich um Buttersäure handele.

Ihre Wohnung stinke bis in den letzten Winkel, sagte die Abgeordnete, die seit Jahren immer wieder zum Ziel von Angriffen Rechtsextremer wird. Sie vermute die Täter auch diesmal in diesem Spektrum, doch Ermittlungsergebnisse gebe es bisher nicht. Die Polizei sucht Zeugen, die in der Tatnacht im Umfeld des Pferdemarktes etwas beobachtet haben. Nach dem Angriff war das Wohnhaus nachts von einer Streife bewacht worden, dies sei aber kein Dauerzustand, sagte ein Sprecher der Polizei Güstrow.

Neonazis zogen nach Attacke durch die Stadt

„Ich bleibe hier wohnen, trotzdem ist es unangenehm”, sagte Larisch. „Was mich am meisten stört, ist, dass die Stadtgesellschaft nicht so reagiert, wie man sich das wünschen würde”, klagt sie. Ihr werde oft die Schuld gegeben und vorgeworfen, den Neonazis durch Öffentlichkeit erst Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Man gilt als Stadtbeschmutzer”, sagte sie. Dabei gehe es den Tätern um Einschüchterung: „Die wollen, dass man still ist.” Sie dankte ihren Nachbarn, die ihr immer wieder Hilfe anböten. Der Bürgermeister reagierte bis zum Montagnachmittag nicht auf eine Anfrage.

Am Abend nach der Attacke zogen nach Polizeiangaben 60 Neonazis in einem Fackelmarsch durch die Stadt. 100 Menschen protestierten dagegen. Es kam zu kleineren Sitzblockaden, die von der Polizei aufgelöst wurden. Festnahmen gab es nicht.

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Kommentare (11)

Da hat die Linke aber Druck gemacht, dass man die Wahrheit nicht mehr lesen soll. Mein Kommentar einfach gelöscht. Der Rotfunk lässt grüßen.

Die schauen den ganzen Tag in dieses Forum, um auf Ihre Kommentare zu warten.
Wenn Sie dann Ihre Wahrheit präsentieren, schnappen sie zu - und zack ist der Kommentar weg.

Es bleiben nur die Kommentare der linken Zecken stehen, die sich selbstverständlich auch nicht an die soviel gepriesene Netiquette halten brauchen.

Wiso immer gleich aus der rechten Ecke vermuten? Ich kenne aus meinem patriotischen Umfeld niemanden der Linke bedroht oder mit Steinen nach ihnen hinter her wirft. Und natürlich auch keine Buttersäure in Wohnräumen ausbreitet. Sowas kenne ich aus den Medien meistens von links-vermummten Krawallos. Zur Abwechslung sollte die Linken-Politikerin Karen Larisch auch mal zu ihren Feinden in den eigenen Reihen schauen! Zu viel SPD Gekuschel bringt keinen Frieden mit sich, wie man sieht.

Es ist schon unglaublich, was in unserem Lande passiert - und ebenso
unglaublich, was beim NK passiert. Da wird eine friedliche Politikerin
samt Familie seit Jahren bedroht und belästigt und bei einem aktuellen Angriff
geifern respektlose anonyme Schreiberlinge in den Kommentaren weiter
gegen das Opfer. Leute, Eure Mütter würden, wenn sie wüssten was ihr
da tut, ganz gewaltig die Löffel langziehen. Erwachsen ist das nicht,
mit Ehre oder deutschen Werten hat das genau nichts zu tun. Gleichzeitig
ist die Zurückhaltung des NK erbärmlich. Der Angriff auf Magnitz hat
sogleich zu einem Solidaritätsartikel mit einer hetzerischen Partei
geführt (https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/wir-muessen-jetzt-solidarisch-mit-der-afd-sein-0934216501.html).
Warum zeigen sich jetzt nicht die Herren Chefredakteure Schumacher und
Mladek, beides erklärte Nicht-Freunde der Linkspartei, wenigstens mit
Frau Larisch solidarisch und verurteilen in einem persönlichen Kommentar
den fortwährenden Terror gegen eine gewählte Abgeordnete und ihre
Familie? Warum moderiert der NK nicht wenigstens die miesesten
Unterstellungen und Opferbeschimpfungen in den Kommentaren? Ist der NK
so sehr auf Clickbaits angewiesen? Sind die Privilegien, die unsere
Gesellschaft Journalisten einräumt, nicht auch Verpflichtungen, die
Stimmung im Land auf einen respektvollen Umgang zurückzuführen?

Gerade bei Herrn Magnitz der vorher Mitglied bei der DKP war und dort förmlich verhungerte, zeigt doch deutlich das linke betrügerische Bild. Erst in der AfD blühte Magnitz förmlich auf, war hinzu noch Kassenwart seines eigenen Landesverbandes in Bremen. Nun gibt es noch viel Geld im Bundestag zu verdienen. Verstehen sie mich bitte nicht falsch, aber das zeigt doch deutlich mit was für einen Hass seine ehm. Genossen nun auf ihn losgegangen sind. Er fährt derzeit die dicksten Autos, pfeift auf die Antifa-Sozis und seine ehm. DKP Genossen in Bremen leben immer noch mit Hartz-IV. Das man ihn nun mit voller Brutalität zu Boden schlägt, ist der linke selbstverständliche Ausdruck von Revolution in den eigenen Reihen.

Sorry, Verschwörungstheorien waren nicht das Thema. Thema ist der langjährige Terror von rechts gegen eine Abgeordnete und damit Vertreterin unseres Staates sowie die fehlende Zivilcourage des NK, sich für unsere pluralistische Demokratie einzusetzen.

Sie betreiben hier eindeutig Meinungsmache. Es ist noch nichts bewiesen, was die Linken Politikerin hier behauptet. Vermutungen über Vermutungen.....und da gehen Sie so ab?! :-)
Der Nordkurier scheint ihnen, mit seiner durchaus neutralen Berichterstattung, ein Dorn im Auge zu sein. Das lese ich aus ihren Kommentar heraus, dass sie sich bemühen ihn zu diskreditieren.

Ich möchte Ihnen eine kurze Google-Recherche zu Karen Larisch empfehlen - dann sehen sie, dass diese Frau und ihre Familie schon seit Jahren von Rechtsextremen terrorisiert wird. Wie würden Sie es als Familienmutter oder -vater empfinden, wenn Sie und Ihre ganze Familie stets feige und hinterhältig drangsaliert wird, nur weil Sie eine andere, friedliche (!) politische Meinung vertreten? Mit nur ein wenig Empathie sollten Sie das nachvollziehen können. Das sind im übrigen keine Vermutungen - jeder, der nur halbwegs eins und eins zusammenzählen kann und MV kennt, weiß, dass das keine false flag-Aktionen sind (allein schon wenn Sie verfolgen, aus welcher Richtung nach jedem neuen Ereignis hämische und widerwärtige Kommentare über Frau Larisch kommen). Der Nordkurier macht sich, indem er Verleumdungen und Hetze in den Kommentaren nicht editiert, rechtlich zu einem Mitstörer. Da muss ich gar nicht erst diskreditieren, das tut der NK schon allein. Hassrede wird irgendwann zu Hasstaten und dem sollten wir alle entgegenwirken. Zeitungen als Multiplikatoren kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu, woraus sich aber auch Verpflichtungen ergeben.

Wie in der DDR, da durfte man auch nicht, die Meinung schreiben, wenn ja wurde man gleich von der STASI abgeholt

Hass, Verleumdung und Beleidigung sind keine Meinung, sondern zu recht strafbewehrt.