CORONA-KRISE

Linksfraktion fordert Vermögensabgabe in MV

Mit fünf Prozent ihres Vermögens sollen Reiche in MV die Auswirkungen der Corona-Krise abmildern. Das fordert die Linksfraktion. Auch Verbesserungen im Gesundheitswesen seien nötig.
Die Linksfraktion fordert in der Corona-Krise eine Vermögensabgabe.
Die Linksfraktion fordert in der Corona-Krise eine Vermögensabgabe. Monika Skolimowska
Schwerin ·

Die Corona-Krise hat viele Menschen finanziell hart getroffen – besonders im Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern. Nun soll nach dem Willen der Linken im Schweriner Landtag eine Vermögensabgabe für Linderung sorgen. So sollen Vermögensmillionären in MV eine Abgabe in Höhe von fünf Prozent leisten, erklärte die Linksfraktionsvorsitzende Simone Oldenburg am Montag.

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Zudem forderte sie Verbesserungen im Gesundheitswesen. So solle es in jedem Landkreis in MV wieder ein Krankenhaus in kommunaler Hand geben. Derzeit sind die Landkreise nur noch in Wolgast, Ribnitz-Damgarten, Ludwigslust und Hagenow direkt an den Kliniken beteiligt. Darüber hinaus gibt es noch die rein städtische Südstadt-Klinik in Rostock.

Das Profitstreben im Gesundheitswesen müsse aufhören, erklärte Oldenburg. Die Gesundheit müsse wieder im Mittelpunkt stehen. Außerdem forderte sie Lager für Masken und Beatmungsgeräte, damit man in Zukunft besser auf eine vergleichbare Krise vorbereitet sei.

 

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Kommentare (2)

Dazu gehört heute nicht viel wenn man ein Haus hat. Ich schlage vor, dass die Linken 5% mehr arbeiten und weniger in der Sonne liegen oder auf Demos Autos abbrennen. Das währe ein sinnvoller Beitrag als immer nur die fleißigen zur Kasse bitten zu wollen.

Wenn die Vermögenden auf ihre Beitragsbemessung verzichten, dann kann man vielleicht auch darüber hinwegsehen das eine Vermögensteuer eingeführt werden soll.