Kurz vor der entscheidenden Bürgerschaftssitzung hat Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) die anstehende
Kurz vor der entscheidenden Bürgerschaftssitzung hat Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) die anstehende Absage der Bundesgartenschau (Buga) 2025 bedauert. Jens Büttner
Bundesgartenschau

Madsen sieht Buga-Absage als wirklich traurigen Moment

Vor der entscheidenden Bürgerschaftssitzung hat Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) die anstehende Absage der Bundesgartenschau 2025 bedauert.
dpa
Rostock

„Das ist ein wirklich trauriger Moment“, sagte Madsen der DPA mit Blick auf die Sitzung am Mittwoch. Aber angesichts der Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges hätte es keine andere Entscheidung gegeben. „Die Welt hat sich im Vergleich zum Jahr 2018, als Rostock den Zuschlag erhielt, völlig verändert.“ Madsen hatte zuvor die Absage empfohlen – offiziell besiegeln muss das aber die Bürgerschaft. Es ist die erste Absage in der 70-jährigen Bundesgartenschau-Geschichte.

Millionen-Projekte stehen an

Wichtig sei nun, das Beste aus der Situation herauszuholen. „Die Buga war ein Beschleuniger, mit der wir tolle Projekte eingeworben und geplant haben und die nun umsetzen können“, sagte Madsen. So sollten wichtige Projekte wie die Brücke über die Warnow oder der Ausbau des Stadthafens inklusive Hochwasserschutz durchgesetzt werden. Doch die Bürgerschaft hat am Mittwoch noch weitere Millionen-Projekte auf der Agenda: Es geht um den Bau des Archäologischen Landesmuseums, des Volkstheaters und der neuen Kinderklinik, dem sogenannten Eltern-Kind-Zentrum.

Dabei sieht Madsen die Probleme der Vergangenheit zwischen Land und Stadt ausgeräumt. Die Landesregierung und die Hansestadt seien auf vielen Ebenen gemeinsam unterwegs. „Wir sind ein Teil des Landes. Das Vertrauen ist 100-prozentig wieder hergestellt“, sagte der Oberbürgermeister. Es gelte, die Pläne für dieses Jahrzehnt zu schmieden und die Stadt für die kommenden Generationen zu entwickeln. „Ich möchte, wenn meine erste Wahlperiode vorbei ist, die Stadt nicht mit Schulden dastehen haben.“

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