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Mangelnde Transparenz bei Lyoness

Während sich das Unternehmen als Einkaufsgemeinschaft bezeichnet, bei der es für jeden Einkauf auch noch Geld gibt, warnt die Verbraucherzentrale nun vor mangelnder Transparenz bei Lyoness.

Die Verbraucherzentrale des Landes mahnt zur Vorsicht beim Umgang mit der „Einkaufsgemeinschaft“ Lyoness. „Ich vertrete die Ansicht, dass hier ein relativ undurchsichtiges Geschäftsmodell dargestellt wird“, sagte der Justiziar der Verbraucherzentrale, Joachim Geburtig, nach Prüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Unternehmens. Gerade der Bereich der Premium-Mitgliedschaft, für die das Unternehmen in Österreich und der Schweiz in die Kritik geraten ist, seien am „schwersten nachzuvollziehen“. Geburtigs Schluss aus der fehlenden Transparenz bei Lyoness: „Ich kann Verbrauchern nur empfehlen, Vorsicht walten zu lassen.“ Derzeit laufen in Österreich Klagen ehemaliger Mitglieder sowie des Verbands für Konsumenteninformation gegen Lyoness. Zudem prüft die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eine Klage gegen die „Einkaufsgemeinschaft“. Der Verdacht lautet: Betreiben eines Pyramidenspiels beziehungsweise Betrug. 

Lyoness selbst wirbt mit einem Geschäftsmodell, bei dem Mitglieder nicht nur auf eigene Einkäufe Rabatte bekommen, sondern auch auf Einkäufe von direkt und indirekt geworbenen Mitgliedern.

Kommentare (1)

siehe auch Beitrag bei rbb Was! Lyoness-System So genannte Einkaufsgemeinschaften sollen vor allem beim Sparen helfen, nach der Formel: viel ist gleich günstig. Je mehr Mitglieder auf Anbieter- und Verbraucherseite, umso größer der behauptete Effekt. http://www.ardmediathek.de/rbb-fernsehen/was/lyoness-system?documentId=16810962