Exoten-Schlange im Mecklenburger Wald

Mann findet tote Königsboa

Einen ungewöhnlichen Fund meldete ein Mann am Wochenende: eine tote Schlange lag im Wald. Und zwar eine Sorte, die sonst in Deutschland eher nicht heimisch ist.
dpa
Königsboas können bis zu drei Meter lang und 30 Kilogramm schwer werden.
Königsboas können bis zu drei Meter lang und 30 Kilogramm schwer werden. Jeffrey Arguedas
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Gadebusch.

Eine zweieinhalb Meter lange tote Schlange hat ein Jäger im Wakenstädter Forst bei Gadebusch (Landkreis Nordwestmecklenburg) gefunden. Das Muster lasse auf eine Würgeschlange, eine „Boa constrictor“, schließen, teilte die Polizei am Montag mit.

Der 46-jährige Finder stieß am Samstag in einem Waldstück an der Bundesstraße 104 auf das verendete Tier und alarmierte die Polizei. Die Beamten brachten den Kadaver zum Veterinäramt. Wie die eigentlich in Südamerika beheimatete Königsboa in den Mecklenburger Wald kam, ist noch unklar.

Königsboas können bis zu 30 Kilogramm schwer und drei Meter lang werden. Die Schlangen ernähren sich vorwiegend von Kleinsäugern und Vögeln. Sie sind nicht giftig, sondern erwürgen ihre Opfer.