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Mann hat sich Stichwunde vermutlich selbst zugefügt

Der Vorfall ereignete sich vor einem Sozialladen im Körkwitzer Weg in Ribnitz-Damgarten.
Der Vorfall ereignete sich vor einem Sozialladen im Körkwitzer Weg in Ribnitz-Damgarten.
Stefan Tretropp

In Ribnitz-Damgarten ist ein Mann vor einem Sozialladen mit einer Messerstichwunde gefunden worden. Nun ergab die rechtsmedizinische Untersuchung: Es hat vermutlich kein Verbrechen gegeben.

Nachdem am Mittwoch ein Mann mit einer Stichverletzung in Ribnitz-Damgarten gefunden wurde, hat eine rechtsmedizinische Untersuchung ergeben: Der Mann war nicht, wie zunächst angenommen, lebensbedrohlich verletzt. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Darüber hinaus bestehe der Verdacht, dass der 51-Jährige sich die Stichverletzung selbst zugefügt haben könnte. Eine Fremdeinwirkung könne rechtsmedizinisch allerdings nicht vollständig ausgeschlossen werden. Jedoch lassen nach Angaben der Polizei während der Ermittlungen bekannt gewordene Widersprüche den Verdacht zu, dass der Mann einen Raub vortäuschen wollte.

Diese Widersprüche könnten aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings nicht weiter ausgeführt werden. Es handele sich um einen Anfangsverdacht, der weitergehende und umfangreiche Ermittlungen zwingend erforderlich mache.

Zeuge wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden

Für die weitergehenden Ermittlungen wird dringend ein Zeuge gesucht. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll ein bisher unbekannter Mann am Mittwoch, zwischen 7 und 8 Uhr, Sachspenden im Sozialladen im Körkwitzer Weg in Ribnitz-Damgarten abgegeben haben. Die Polizei bittet diesen Mann, sich bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 / 5582 2224, oder der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden. Er könnte maßgeblich zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen.