UNTER ALKOHOLEINFLUSS

Mann in Greifswald mit Hammer auf den Kopf geschlagen

Zwei betrunkene Männer sind in Greifswald in Streit geraten. Einer soll daraufhin zu einem Hammer gegriffen und auf den Kopf des anderen eingeschlagen haben. Am Ende müssen wohl beide mit einer Haftstrafe rechnen.
Daniel Focke Daniel Focke
Zwei betrunkene Männer stritten sich in der Greifswalder Makarenkostraße. Einer soll dabei mit einem Hammer mehrmals zugeschlagen haben.
Zwei betrunkene Männer stritten sich in der Greifswalder Makarenkostraße. Einer soll dabei mit einem Hammer mehrmals zugeschlagen haben. Nordkurier
Greifswald.

Für zwei betrunkene Männer endet ein gewalttätiger Streit wohl nun in Haft. Wie die Polizei mitteilte, kam es am Donnerstag gegen 18.15 Uhr in einer Wohnung in der Greifswalder Makarenkostraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern aus Polen.

Nach ersten Erkenntnissen eskalierte nach einem gemeinsamen Alkoholgenuss ein Streit derart, dass der tatverdächtige 30-Jährige dem geschädigten 32-Jährigen mehrmals mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben soll. Der Geschädigte flüchtete aus der Wohnung ins Treppenhaus, woraufhin ihm der Tatverdächtige mit dem Hammer in der Hand gefolgt sein soll.

Tatverdächtiger und Geschädigter betrunken

Es gelang dem Verletzten bei Nachbarn Hilfe zu holen. Diese verständigten daraufhin die Polizei. Noch vor Eintreffen der Polizisten beruhigte sich die Situation und der Tatverdächtige ließ von seinem Opfer ab.

Die gerufenen Rettungskräfte stellten bei dem 32-Jährigen Kopfverletzungen fest. Er wurde in die Uniklinik Greifswald gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von vier Promille.

Haftbefehl –  auch gegen das Hammer-Opfer

Der mutmaßliche Hammer-Schläger wurde noch am Donnerstagabend vorläufig festgenommen. Ein Alkoholtest bei ihm ergab 1,2 Promille. Beide Personen wurden polizeilich überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Geschädigte polizeibekannt ist und gegen ihn ein Haftbefehl für eine Ersatzfreiheitsstrafe vorliegt. Dieser soll nun vollstreckt werden.

Gegen den Tatverdächtigen hat die Staatsanwaltschaft Stralsund den Erlass eines Haftbefehls beim zuständigen Amtsgericht Greifswald beantragt.

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