STREIT IN GÜSTROW

Mann mit 29 Messerstichen malträtiert – Not-OP erfolgreich

Nach einem brutalen Streit hat sich ein 23-Jähriger blutüberströmt mit einem Sprung aus einem Fenster gerettet. Der Verdächtige gibt an, sich verteidigt zu haben – mit 29 Messerstichen.
dpa
Güstrow ·

Nach dem blutigen Streit in einer Güstrower Wohnung am Montag hat die Staatsanwaltschaft Rostock Haftbefehl gegen einen 22-jährigen Mann beantragt. Der Tatvorwurf laute versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Der Mann soll den bisherigen Ermittlungen zufolge den 23-jährigen Wohnungsinhaber mit 29 Messerstichen in Kopf, Hals und Rücken lebensgefährlich verletzt haben. Dieser sprang stark blutend aus dem Fenster im ersten Obergeschoss des Hauses und brachte sich so in Sicherheit. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, sein Zustand sei nach einer Notoperation stabil.

Über den Verlauf der Auseinandersetzung gebe es widersprüchliche Darstellungen, sagte die Staatsanwältin. Der Tatverdächtige habe angegeben, dass er vom späteren Opfer angegriffen worden sei und sich gewehrt habe.

Aktualisierung:  Das Amtsgericht Güstrow hat Haftbefehl gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen erlassen.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Güstrow

zur Homepage