AUS VERKEHR GEZOGEN

Mann schafft mit frisiertem E-Bike 60 Km/h auf Rügen

Ein 27-Jähriger bretterte mit einem getunten Pedelec über die Insel Rügen. Die Polizei bremste ihn aus und erklärt, warum.
Ein Mann fuhr auf Rügen 60 Km/h mit einem Pedelec. Die Polizei bremste ihn aus.
Ein Mann fuhr auf Rügen 60 Km/h mit einem Pedelec. Die Polizei bremste ihn aus.
Bergen ·

Mit sage und schreibe 60 Kilometern pro Stunde bretterte ein 27-Jähriger am Mittwochmorgen auf einem E-Bike die Bundesstraße 196 zwischen Bergen und Karow auf Rügen entlang. Die Polizei stoppte den Mann gegen 7.15 Uhr.

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Er gab unumwunden zu, das Pedelec getunt zu haben. Nur so habe er eine derartig hohe Geschwindigkeit erreichen können. Da der Rüganer weder eine gültige Pflichtversicherung vorweisen konnte, noch im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zum Führen dieses Fahrzeuges war, untersagten ihm die Beamten die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

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Pedelecs mit einer Unterstützung beim Treten bis maximal 25 Stundenkilometern gelten als Fahrrad. Man benötigt hierfür weder eine Fahrerlaubnis, noch eine Haftpflichtversicherung oder ein Kennzeichen. Anders ist es beispielsweise bei sogenannten S-Pedelecs. Sie bieten eine Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Km/h. Allerdings ist zum Führen von S-Pedelecs auch eine gültige Haftpflichtversicherung und ein Versicherungskennzeichen am Fahrzeug notwendig. Außerdem muss man als Fahrzeugführer eine Fahrerlaubnis zum Führen eines Kleinkraftrades besitzen, erklärt die Polizei.

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