TOD BEI FALLSCHIRMSPRUNG

Mann starb an Sturzverletzungen

In 3300 Metern Höhe öffnete sich sein Fallschirm nicht. Die Ursache des tragischen Unfalls, bei dem ein 67-Jähriger ums Leben kam, ist nach wie vor Gegenstand von Ermittlungen.
dpa
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen bisher von einem tragischen Unfall aus.
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen bisher von einem tragischen Unfall aus. NK-Grafik
Neustadt-Glewe.

Der Fallschirmspringer, der am Samstag in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ums Leben kam, starb an den Folgen des Sturzes aus großer Höhe. Das hat die rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams ergeben, wie eine Sprecherin der Schweriner Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte.

Der 67-jährige aus Schwerin habe eine Vielzahl an Brüchen und Verletzungen erlitten. Wer dafür verantwortlich sei, dass der Fallschirm sich beim Absprung in rund 3300 Metern Höhe nicht geöffnet hatte, müsse noch ermittelt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen bisher von einem tragischen Unfall aus.

Ähnlicher Vorfall ereignete sich im Mai

Fallschirm und das gesamte technische „Equipment” seien einem Gutachter übergeben worden. Beim Flug waren mehrere Sprungschüler eines Vereins an Bord, die meist zu Zweit mit Fluglehrern sprangen. Der Verunglückte war wegen seiner Erfahrung allein gesprungen. Es werde auch untersucht, wem der Unglücksschirm eigentlich gehörte.

Am 26. August sollen die Deutschen Meisterschaften der Fallschirmspringer beim Fallschirmsportclub Mecklenburg in Neustadt-Glewe stattfinden.

Im Mai hatte es einen weiteren Vorfall gegeben. Ein 34 Jahre alte Hamburger Fallschirmspringer hatte beim Gruppensprung aus 4000 Metern Höhe Probleme mit dem bereits entfalteten Schirm. Er fiel aus rund 100 Metern hinab und wurde schwer verletzt. Der Mann hatte seinen Fallschirm selbst gepackt.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Das DDR Witzbuch

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neustadt-Glewe

zur Homepage