Weil er die Corona-Politik mit der NS-Herrschaft gleichgesetzt haben soll, muss sich ein Mann aus Barth vor dem Amtsgericht St
Weil er die Corona-Politik mit der NS-Herrschaft gleichgesetzt haben soll, muss sich ein Mann aus Barth vor dem Amtsgericht Stralsund verantworten. Stefan Sauer
Prozess am Amtsgericht

Mann stellt Corona-Politik mit Nazi-Regime gleich

Stein des Anstoßes war ein Plakat im Garten: Auf dem wurde das KZ Auschwitz mit Corona-Impfungen in Verbindung gebracht. Daraufhin wurde das Anwesen des Mannes in Barth durchsucht.
dpa
Stralsund

Weil er die Corona-Politik mit der NS-Herrschaft gleichgesetzt haben soll, muss sich ein Mann aus Barth vor dem Amtsgericht Stralsund verantworten. Dem 65-Jährigen werden Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund am Freitag sagte.

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Der Beschuldigte habe unter anderem von Ende August bis Anfang Oktober 2021 in seinem Garten ein Plakat mit einer Foto-Textmontage des Eingangs des Konzentrationslagers Auschwitz ausgestellt und darauf einen Zusammenhang mit Corona-Impfungen hergestellt.

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Polizei und Staatsschutz hatten im Oktober 2021 das Anwesen des Mannes in Barth durchsucht und dabei auch technische Gegenstände beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Strafbefehl über rund 1000 Euro für den Vorfall ausgestellt. Dagegen hatte der Mann Einspruch erhoben, so dass es nun zur Verhandlung kommen soll.

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Der Prozess soll am 3. August am Amtsgericht Stralsund stattfinden.

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