VON LANDTAG GEWÄHLT

Manuela Schwesig ist neue Ministerpräsidentin

Die frühere Bundesfamilienministerin hat 40 von 70 abgegebenen Stimmen erhalten.
dpa
Gabriel Kords Gabriel Kords
Manuela Schwesig  neben dem scheidenden Ministerpräsidenten Erwin Sellering (beide SPD)
Manuela Schwesig neben dem scheidenden Ministerpräsidenten Erwin Sellering (beide SPD) Jens Büttner
Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommern wird erstmals von einer Regierungschefin geführt. Der Landtag in Schwerin wählte am Dienstag die frühere Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) zur neuen Ministerpräsidentin. Sie erhielt 40 von 70 abgegebenen Stimmen.

Jetzt hat sie eine Woche Zeit, um ihre erste Regierungserklärung auszuarbeiten – denn die wird sie erst am Dienstag kommender Woche halten. Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass Schwesig Schwerpunkte auf ihre politischen Leib- und Magenthemen setzen wird: die Familien-, Sozial- und Bildungspolitik. Denkbar ist auch, dass sie präzisiert, wie stark sie von der bisherigen Sparpolitik der Landesregierung abweichen will.

Weil Politiker aber nicht immer über alle Themen reden, über die sie auch reden sollten, sondern insbesondere die unbequemen Themen mitunter etwas ausgeklammert werden, wird der Nordkurier schon einmal einen Vorschlag machen, was Schwesig in ihrer Regierungserklärung thematisieren sollte.

Deshalb fragen wir Sie, liebe Leser: Welche Punkte sollte Manuela Schwesig in Ihrer Regierungserklärung ansprechen? Welche politischen Impulse sollte Sie setzen? Machen Sie Ihre Vorschläge in den Kommentaren unter diesem Artikel, bei Facebook oder mailen Sie uns an desk-online@nordkurier.de!

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