CORONA-FALL IN STAATSKANZLEI

Schwesig beendet freiwillige Blitz-Quarantäne

Nachdem am Dienstag ein Corona-Fall in der Schweriner Staatskanzlei bekannt wurde, hatte die Ministerpräsidentin den MV-Gipfel verlassen und sich ins Home Office begeben. Damit ist nun Schluss.
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hatte von zu Hause aus gearbeitet.
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hatte von zu Hause aus gearbeitet. Jens Büttner
Schwerin.

MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) verlässt nach nur einem Tag das Home Office wieder. Am Dienstag war bekannt geworden, dass es in der Staatskanzlei einen Corona-Fall gibt. Sechs Mitarbeiter, die direkten Kontakt zu der mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, mussten daraufhin in Quarantäne. Der gerade stattfindende MV-Gipfel zu den Verschärfungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus im Land wurde daraufhin unterbrochen und die Ministerpräsidentin erklärte, ihre Arbeit zu Hause bis auf Weiteres fortsetzen zu wollen.

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Doch schon am Donnerstag wird Schwesig wieder an Terminen teilnehmen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Schwesig hatte zwar mit einigen der Kontaktpersonen ersten Grades Begegnungen, hieß es. Da die Erstkontakten jedoch bereits eine Woche zurückliegen und die Tests bei den Kontaktpersonen negativ ausgefallen sind, wird sie schon am Donnerstagvormittag die erste Sitzung des Zukunftsrates MV eröffnen.

Die erkrankte Person und die Kontaktpersonen ersten Grades bleiben weiter in Quarantäne.

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