NEUER FILM

Marie Kreutzers besondere Sicht auf Rostock

Der neue Film der Regisseurin Marie Kreutzer „Der Boden unter den Füßen” spielt teilweise in Rostock. Dafür hat die Österreicherin einen Grund.
dpa
Die Schauspielerinnen Mavie Hörbiger, Valerie Pachner, Regisseurin Marie Kreutzer und Pia Hierzegger (v. links n. rechts) präsentieren den Film "Der Boden unter den Füßen".
Die Schauspielerinnen Mavie Hörbiger, Valerie Pachner, Regisseurin Marie Kreutzer und Pia Hierzegger (v. links n. rechts) präsentieren den Film „Der Boden unter den Füßen”. Gregor Fischer
Rostock.

Die österreichische Regisseurin Marie Kreutzer lässt ihren neuen Film „Der Boden unter den Füßen” zum Teil in Rostock spielen – aber warum? Sie habe die Stadt einfach faszinierend gefunden, weil sei „so viele Elemente hat, die für mich im Kopf nicht so zusammengehen: So Meer, und dann so Hochhäuser, und dann wieder diese Altstadt”, sagte sie am Samstag auf der Berlinale. Diese Mischung habe sie angezogen.

Ihr Film handelt von einer Wiener Unternehmensberaterin, die sich beruflich vorübergehend in Rostock aufhält und mit der psychischen Erkrankung ihrer Schwester konfrontiert ist. Nach Angaben eines Sprechers wurde in Rostock, Wien und Wismar gedreht.

„Ich sage jetzt was, was hoffentlich niemanden kränken wird, der aus Rostock ist”, sagte Kreutzer. Bei Unternehmensberatern sei typisch, dass sie oft Projekte eben nicht in New York City hätten, sondern an Orten, „wo man eigentlich nicht sechs Monate festsitzen will”. „Und diese Stadt habe ich gesucht”, sagte Kreutzer lachend.

Aber sie müsse wirklich sagen: Alle seien dort treu zu ihnen gewesen. Man habe auch gemerkt, dass dort nicht so oft gedreht werde wie in Wien, wo alle schon sagten „Oh Gott, die vom Film wieder”. Es seien alle wahnsinnig unterstützend gewesen und es sei ein schönes Erlebnis gewesen.

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