Tausende Fischkadaver

Massives Fischsterben auf der Insel Usedom

Auf der Insel Usedom wurden tausende tote Fische gefunden. Überwiegend Jungfische sind verendet. Die Wasserschutzpolizei versucht herauszufinden, woran sie gestorben sind.
Vor allem Jungfische der Arten Zander und Barsch sind auf der Insel Usedom gefunden worden.
Vor allem Jungfische der Arten Zander und Barsch sind auf der Insel Usedom gefunden worden. Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
Pudagla

Auf der Insel Usedom sind nach ersten Schätzungen mehrere tausend Fischkadaver gefunden worden – überwiegend Jungfische der Arten Zander und Barsch.

+++ Aktualisierung: Ursache für Fischsterben auf Usedom gefunden +++

Die Fischereiaufsicht hatte die Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast am Mittwoch gegen 11 Uhr über das massive Fischsterben informiert. Die toten Fische trieben an einer wasserbaulichen Anlage an der „Groote Beek”, dem Verbindungsgraben zwischen Achterwasser und Schmollensee. Die meisten der verendeten Fische wurden im Grabenbereich auf der Achterwasser-Seite entdeckt.

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Ermittlungen laufen

Es wurden Gewässerproben genommen sowie Fischkadaver für spätere Untersuchungen sichergestellt. Darüber hinaus wurden die zuständige Untere Wasserbehörde sowie das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald informiert.

Die Wasserschutzpolizei ermittelt, ob das Gewässer möglicherweise verunreinigt worden ist.

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