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Mehr als 17.000 Wildunfälle in MV

In Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jahr insgesamt 17.125 Wildunfälle registriert – die allermeisten davon ohne Verletzte. Während es 2020 keine Toten bei Wildunfällen gab, ist in diesem Jahr bereits ein Autofahrer gestorben.
dpa
Schwerer Wildunfall auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst
Schwerer Wildunfall auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst im Dezember 2020: Ein Auto ist mit einem Rothirsch zusammengestoßen. Mit im Wagen saßen eine schwangere Frau und ein dreijähriges Kind. Sie wurden nicht verletzt. Polizei Neubrandenburg
Die Zahl der Wildunfälle in MV hat sich kaum verändert, es wurden dabei aber weniger Menschen verletzt.
Die Zahl der Wildunfälle in MV hat sich kaum verändert, es wurden dabei aber weniger Menschen verletzt. © SciePro - stock.adobe.com
Schwerin ·

Im vergangenen Jahr sind in Mecklenburg-Vorpommern weniger Menschen bei Wildunfällen verletzt worden als noch 2019. Insgesamt 161 Menschen wurden 2020 bei diesen Unfällen verletzt, 35 weniger als noch ein Jahr zuvor, wie das Innenministerium in Schwerin auf Anfrage mitteilte. Kein Mensch sei 2020 dabei ums Leben gekommen, ein Jahr zuvor war es demnach noch einer. Auch Anfang Januar diesen Jahres ist ein 25-jähriger Autofahrer bei einem Wildunfall auf der B110 gestorben.

Mehr dazu lesen Sie hier: 25-Jähriger stirbt bei Wildunfall auf B110

Unter Berufung auf eine vorläufige Auswertung der polizeilichen Verkehrsunfallstatistik wurden laut Innenministerium 17.125 Wildunfälle im vergangenen Jahr gezählt, 2019 waren es noch 162 mehr. Wie viele Tiere bei den Unfällen starben oder verletzt wurden, könne nicht beziffert werden.

Die Meldung zu dem Foto oben: Autofahrer rammt Rothirsch auf dem Darß

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