„FRIDAYS FOR FUTURE”

Mehr als 2000 Schüler demonstrieren in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin, Neubrandenburg, Rostock, Wismar, Demmin: Kurz vor der Europawahl haben in zahlreichen Städten des Landes Schüler für eine andere Klimapolitik demonstriert
dpa
Allein in Rostock gingen rund 600 Schüler für „Fridays for Future” auf die Straße.
Allein in Rostock gingen rund 600 Schüler für „Fridays for Future” auf die Straße. Bernd Wüstneck
Schwerin.

In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns sind am Freitag, dem zweiten globalen Klimaprotesttag, rund 2000 für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Allein in Rostock wurden laut Polizei bei Fridays for Future rund 600 Demonstranten gezählt, in Schwerin und Neubrandenburg jeweils rund 250. In Stralsund waren es laut Behörden 350 und in Greifswald 150. Weitere Aktionen gingen beispielsweise in Wismar, Demmin, Boizenburg, Bansin oder Anklam oder auf Usedom über die Bühne.

Mit bunten Schildern, viel Lärm und Sprüchen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ oder „Keine Kohle für die Kohle“ machten die jungen Leute beispielsweise in Rostock auf ihre Sorgen aufmerksam. Sie pochten auf die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens und die Begrenzung der globalen Erwärmung auf höchstens 1,5 Grad Celsius.

Der Protest der Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern wurde von der Bewegung Parents für Future unterstützt. Sie betrachte das Engagement der Schüler als einen Ausdruck gelebter Demokratie und als Teil des Bildungsauftrags, sagte Sprecher Hendrik Fulda.

Weltweit Demonstrationen an 1600 Orten

Weltweit waren nach Angaben des Klimanetzwerks Fridays for Future Proteste an mehr als 1600 Orten in mindestens 125 Ländern geplant, darunter mindestens 218 in Deutschland und 128 in Thunbergs Heimatland Schweden.

An der ersten Auflage eines globalen Klimaprotesttages hatten sich am 15. März weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt. In Mecklenburg-Vorpommern hatten Schätzungen zufolge knapp 3500 Schüler an den Klimademos teilgenommen.

In einer ersten Version dieses Artikels war von 1000 Schülern die Rede. DIe Zahl wurde inzwischen nach oben korrigiert. (Update: 17 Uhr)

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Schwerin

zur Homepage

Kommentare (4)

nur ist dieses Problem ein Internationales und Deutschlands handeln - dafür ist die dt. Politik zu klein lahmarschig und zu kurzsichtig - nur ein Papiertiger und das ist schon hoch gegriffen

zu kapern? denn was hat das Bündnis "demmin-nazifrei" mit den Jungen und Mädchen von "Friday for Future" zu tun? auch in Neubrandenburg vielen heute einige antifas in "Tierkostüme" gekleidet "negativ" ins Bild. laßt euch bitte nicht partei- oder gesellschaftsploitisch vereinnahmen, kann man(n) da nur anmerken. *und kopfschüttel*. bei der europawahl stehen neben ÖDP und Grünen weitere vier Tierschutz-Parteien auf dem ein Meter langen Wahlzettel mit 40 Parteien.

Wenn ich schon das * innerhalb eines Wortes lese, schrillen alle Alarmglocken und ich weiß, wer mich bele(e)(h)ren will!

Sie sollten selbstverständlich, jeden einzelnen Freitag in der kommenden Woche stets nachsitzen. Denn ein genehmigtes Schwänzen gibt es nicht. :-):-)