MV-Politiker zur Aufrüstungsdebatte: Philipp Amthor (CDU, oben) unterstützt den Kurswechsel der Bundesregierung beim Wehretat. Kritik kommt hingegen von Erik von Malottki (SPD). Soldaten des Jägerbataillon 413 im gemeinsamen Wahlkreis in Torgelow im Einsatz
MV-Politiker zur Aufrüstungsdebatte: Philipp Amthor (CDU, oben) unterstützt den Kurswechsel der Bundesregierung beim Wehretat. Kritik kommt hingegen von Erik von Malottki (SPD). Soldaten des Jägerbataillon 413 im gemeinsamen Wahlkreis in Torgelow im Einsatz NK-Montage/Fotos: P. Pleul, J. Büttner, S. Sauer
Aufrüstung

Mehr Geld für die Bundeswehr – das sagen MV-Politiker

Philipp Amthor von der CDU unterstützt den Kurswechsel der Bundesregierung beim Wehretat. Kritik kommt hingegen von Erik von Malottki aus der SPD.
dpa
Schwerin

Der Chef der CDU-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Bundestag, Philipp Amthor, hat den Kurswechsel der Bundesregierung bei den Militärausgaben unterstützt. „Als CDU-Landesgruppe unterstützen wir den Kurswechsel von Bundeskanzler Olaf Scholz, der sich in seiner jüngsten Regierungserklärung von seiner jahrelangen Blockade des Nato-Zwei-Prozent-Ziels verabschiedet hat“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch. Er wundere sich hierbei über die fehlende Geschlossenheit unter den SPD-Abgeordneten aus dem Nordosten.

Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete, hatte sich der Greifswalder SPD-Abgeordnete Erik von Malottki gegen eine Anhebung des Wehretats ausgesprochen und auf strukturelle Probleme der Bundeswehr hingewiesen. „Aus meiner Sicht benötigen wir einfach an ganz anderen Stellen mehr finanzielle Mittel – in der Bildung, im Sozialen, in der Gesundheit“, wird der Politiker zitiert.

Wer den Wehretat gegen Sozialausgaben ausspiele, sei weder in der Realpolitik noch in der aktuellen Brisanz des Konfliktes angekommen, so Amthor.

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