Feuerwehr

Großfeuer zerstört Mehrfamilienhaus in Schwerin

In Schwerin ist ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Als die Feuerwehr eintraf, stand es bereits komplett in Flammen. Das Löschen wird wohl noch Stunden dauern.
In Schwerin ist ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Die Löscharbeiten dauern bereits mehrere Stunden.
In Schwerin ist ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Die Löscharbeiten dauern bereits mehrere Stunden. Nordkurier
Schwerin

In der Schweriner Schelfstadt hat es in der Nacht zum Freitag in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Feuer war gegen Mitternacht auf einem Balkon des Hauses ausgebrochen.

Das Wohnhaus habe beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits zu großen Teilen in Flammen gestanden, teilte die Polizei mit. Anwohner alarmierten die Bewohner des Hauses und forderten sie auf, es zu verlassen. Die Bewohner retteten sich rechtzeitig aus dem Gebäude und brachten sich in Sicherheit. Auch die Bewohner des Nachbargebäudes verließen sicherheitshalber ihre Wohnungen.

Frau verletzt

Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das Nebengebäude. Beim Versuch, den Brand selbstständig zu löschen, erlitt eine Frau Verbrennungen an den Händen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Alle anderen betroffenen Bewohner blieben unverletzt.

Ersten Schätzungen zufolge enstand ein Schaden in Höhe von mehreren 100.000 Euro. 

Wegen der umfangreichen Löscharbeiten blieb die Werderstraße, eine der wichtigsten Zufahrten nach Schwerin, bis in den Vormittag hinein gesperrt. Das führte laut Polizei zu massiven Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Wie ein Polizeisprecher sagte, kamen die Bewohner des Hauses zunächst bei Verwandten und Freunden unter. Eine Rückkehr gilt als ausgeschlossen. Das Wohnhaus sei infolge des Feuers einsturzgefährdet, hieß es.

Brandursache noch unklar

Die Bewohner eines in der Brandnacht vorsorglich geräumten Nachbargebäudes hätten aber in ihre Wohnungen zurückkehren können. Die Schelfstadt mit vielen sanierten Altbauten gilt als eines der beliebtesten Wohnviertel in der Landeshauptstadt.

An den Löscharbeiten waren laut Leitstelle rund 70 Feuerwehrleute beteiligt. Neben der Berufsfeuerwehr seien auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt beteiligt gewesen. Die Kriminalpolizei begann am Freitagmorgen mit den Ermittlungen zur Brandursache. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es.

Dieser Artikel wurde am 30.11.2018 um 13:45 Uhr aktualisiert. 

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