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Mehrjährige Haftstrafe für Brandanschlag auf Flüchtlingsheim gefordert

Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung fordern Haftstrafen für die Angeklagten.
Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung fordern Haftstrafen für die Angeklagten.
Bernd Wüstneck

Der Prozess gegen zwei Männer, die im Oktober 2014 einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Groß Lüsewitz verübt haben sollen, nähert sich dem Ende.

Nach einer Absprache unter den Prozessbeteiligten sind im Prozess vor dem Landgericht Rostock um den Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Groß Lüsewitz im Landkreis Rostock die Plädoyers gehalten worden. Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft sollen die 25 und 26 Jahre alten Angeklagten wegen versuchten Mordes für fünf Jahre und zwei Monate hinter Gitter, die Verteidiger der beiden plädierten am Montag auf fünf Jahre Haft.

Die Männer hatten zugegeben, in der Nacht zum 12. Oktober 2014 zwei Brandsätze auf das Haus geworfen zu haben. Ihnen sei bewusst gewesen, dass durch die Brandsätze Menschen hätten zu Schaden kommen können. Sie hatten sich im Prozess für die Tat entschuldigt.