Corona-Krise

Menschen aus Risikogebieten dürfen nicht nach MV kommen

Mecklenburg-Vorpommern soll bald für den Tourismus geöffnet werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat am Donnerstag allerdings eine Einschränkung angekündigt.
dpa
MV soll bald wieder für den Tourismus öffnen. Menschen aus Risikogebieten müssen aber draußen bleiben.
MV soll bald wieder für den Tourismus öffnen. Menschen aus Risikogebieten müssen aber draußen bleiben. Stefan Sauer
Manuela Schwesig hat die Öffnung MVs für den Tourismus eingeschränkt.
Manuela Schwesig hat die Öffnung MVs für den Tourismus eingeschränkt. Jens Büttner
Schwerin

Menschen aus deutschen Hochrisiko-Gebieten für die Covid-19-Erkrankungen dürfen auch nach dem 25. Mai nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Dies sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag in Schwerin. Welche Gebiete sie damit genau meint, hat sie bisher nicht mitgeteilt.

Mehr lesen: Die strengen Auflagen für die Gastronomie in MV

Sie hatte die Öffnung des Nordostens für die Touristen aus den anderen Bundesländern ab dem 25. Mai bereits zuvor erklärt.

Mehr lesen: Schwesig schwört MV auf „neue Normalität” ein

Vollbildanzeige der aktuellen Infektionszahlen in Deutschland

Der Artikel ist am 08.05.2020 um 09:37 Uhr aktualiert worden.

Zurück nach MV

Wir informieren Sie bei aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen über die Reisebeschränkungen für Zweitwohnsitzler in Mecklenburg-Vorpommern per E-Mail.

Keine Sorge, das Angebot ist für Sie kostenlos und mit keinerlei Verpflichtungen verbunden.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Schwerin

zur Homepage

Kommentare (15)

Fast zu jeder Stunde was neues, man kann Sie einfach nicht ernst nehmen. Ich glaube, sie denkt, dass Sie Gott ist. Eins hat Sie aber erreicht , jeder macht ab jetzt was er will und keiner wird sich noch mal an etwas halten.

So sieht’s aus !

als Ikone der Anarchie taugt Frau Schwesig wahrlich nicht. Auch wenn die aktuelle Landesregierung eine eigenwillige Einstellung zum Eigentum entwickelt hat, bei Proudhon "La propriété c’est le vol" sind wir hier noch nicht.

Bei Beantragung des Visums für MV angeben bzw. wird an der Grenzübergangsstelle von den Genossen des Grenzsicherungsregiments "Lorenz Caffier" der Immunitätsausweis kontrolliert und so ggf. Ihre Einreise zum Schutz des Volkes unterbunden.

wäre auch hilfreich.

😡😡😡👎👎👎

Syrien, Jemen, Irak, Afghanistan, Heinsberg, Tirschenreuth...

🤣👍

„Niemand hat Angst vor dem Wolf aus Berlin“

Na, wenigstens einer darf...

Es ist eine unverschämte Frechheit der Ministerpräsidentin, Einschränkungen der Anwendbarkeit einer bundesweit anerkannten Regelung für das LAND IHRER MAJESTÄT vorzuschreiben. Wer definiert anhand welcher Kennzahlen, was ein Risikogebiet ist ? Und jeden Tag ein neues, ein weiteres Risikogebiet ???? Und Reisende aus der BRD werden genötigt, sich beim Innenministerium oder der Staatskanzlei in Schwerin stündlich zu vergewissern, ob es sich noch lohnt, die Fahrt über (zum Beispiel) das Hermsdorfer Kreuz oder den Berliner Ring hinaus fortzusetzen ??? Warum richtet IHRE MAJESTÄT keine Konsulate in den anderen Bundesländern ein, wo sich der/die Reisende ein Visum abholen darf ? Der Kommentar von onyx084230 · 8. Mai 2020 - 6:06 trifft den Nagel auf den Kopf. Soll sich der zum Minister bestellte LPG-Vorsitzende Caffier, der im Schilfgürtel eines Schutzgebietes seine Datsche errichten durfte, sich lieber um seinen Verfassungsschutz kümmern, der dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zum Fall AMRI, Berliner Weihnachtsmarkt, wichtige Akten vorenthalten hat.

fahren Sie doch in den Urlaub nach Tirschenreuth! Was Herrn Caffier betrifft, da haben Sie aber Recht. Seine tolle Kreisgebietsreform haben Sie noch vergessen!

...ist aber begründet. Unsere sehr positive Infektionsstatistik in MV ist ein Segen. Mit der Wiederkehr der Touristen kann sich dies aber schnell ändern und Besucher aus ganz Deutschland treiben in MV die Seuche voran!

Mit Corona ist das bisherige Wissen über Viruserkrankungen, Virusverbreitung und Viruszeiträume aus dem kollektiven Bewusstsein verschüttet worden. Wird Zeit, dass eine "normale" Viruswelle kommt, um das Wissen wieder verfügbar zu machen.

Wer in diesen Tagen Verfügungen der Art Frau Schwesig erlässt, hat aus der Geschichte, besonders in diesen Tagen nichts gelernt. Ein solcher unentschuldbarer Fehler kann nur den Rücktritt von Frau Schwesig bedeuten, es ist ein muss, da Frau Schwesig nicht mehr tragbar ist.

Laut einem DLF-Radiobericht vom 12.05. soll das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGUS) auf seiner Webseite eine täglich aktualisierte Liste von Postleitzahlen der Landkreise veröffentlichen, die wegen hoher Infektionsraten als Risikogebiete eingestuft werden. Hoteliers und Ferienhausvermieter in MV sollen verpflichtet werden, diese Liste zu kontrollieren und Urlaubern abzusagen, die aus diesen Risikogebieten anreisen wollen.
Wenn also eine Familie aus dem Landkreis Coesfeld ihre Unterkunft vor Monaten gebucht hatte, dürfte sie jetzt nicht über unsere Landesgrenze (Bußgeld 500 EUR bei Verstoß), weil in den Massenunterkünften der westfälischen Fleischindustrie zu viele COVID-19-Fälle aufgetreten sind. Übermorgen könnte es schon wieder anders sein.
Die Verunsicherung, die solche bizarren Einschränkungen bei den Urlaubern schüren, wird viele abschrecken, ihren Urlaub an Ostsee und Seenplatte zu buchen. Da ist die "DNA als Tourismusland" dann doch nur eine dünne Wassersuppe.