Oberleitungsschaden

:

Menschen müssen in Zug auf Rügen ausharren

67 Menschen mussten mehr als eine Stunde auf ihre Rettung warten.
67 Menschen mussten mehr als eine Stunde auf ihre Rettung warten.
Stefan Sauer

Ein Oberleitungsschaden stoppte einen Regionalexpress auf der Insel Rügen. 67 Menschen mussten lange auf die Rettung warten. Es bestand Lebensgefahr.

Ein Schaden an der Bahn-Oberleitung hat am Dienstag für einen unfreiwilligen Halt eines Regionalzuges auf der Insel Rügen gesorgt. Bei brütender Hitze mussten 67 Reisende mehr als eine Stunde ausharren, bevor sie den Zug verlassen konnten, wie die Bundespolizei Stralsund am Mittwoch mitteilte.

Durch die herabhängende Oberleitung sei eine sofortige Evakuierung des Zuges zunächst nicht möglich gewesen. Es herrschte Lebensgefahr. Erst nach mehr als einer Stunde konnten sich die Rettungskräfte dem Zug nähern.

Die Reisende wurden nach dem Aussteigen mit Getränken versorgt und konnten mit Bussen weiterfahren. Warum die Oberleitung bei der Durchfahrt des Zuges gerissen war, sei noch unklar. Am Dienstag herrschten wegen der Sommerhitze Temperaturen von bis zu 37 Grad in Mecklenburg-Vorpommern.