WORAN LIEGT ES?

Miese Noten für MV-Bildungministerin Hesse

Birgit Hesse ist bei den Bildungsministern bundesweit vorletzte bei einer Umfrage. Eine Verbesserung zum Vorjahr. Aber dass es in MV besser geht, zeigt ein anderes Beispiel.
dpa
Birgit Hesse (SPD), Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern schnitt bei einer Umfrage unter Hochschulverbänden gar nicht gut ab.
Birgit Hesse (SPD), Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern schnitt bei einer Umfrage unter Hochschulverbänden gar nicht gut ab. Stefan Sauer
Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommern bleibt mit seiner Wissenschaftspolitik im Urteil des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) mit am Ende der Länder-Rangliste. Wie der Verband am Dienstag in Bonn mitteilte, erhielt die zuständige Ministerin Birgit Hesse (SPD) in der jüngsten Bewertung mit 4,08 zwar eine etwas bessere Benotung als im Jahr zuvor, kletterte damit aber im Ministervergleich nur vom letzten auf den vorletzten Platz.

Warum sie so schlecht abschnitt, wird in der DHV-Auswertung klar benannt: Sie habe „zu den Themen Bildung und Wissenschaft weder Bezug noch sonderlich viel Ahnung“. Sie sei „an der Universität, in der Wissenschaftspolitik nicht präsent“, hieß es. Schlechter schnitt nur der rheinland-pfälzische Minister Konrad Wolf (SPD) mit 4,12 ab. Knapp vor diesen beiden Länderministern rangiert Bundesministerin Anja Karliczek (CDU), mit der sich Hesse am Dienstag in Stralsund traf.

Zum „Wissenschaftsminister des Jahres” wurde in der jährlichen Online-Abstimmung unter den mehr als 31 000 DHV-Mitgliedern Sachsen-Anhalts Ressortchef Armin Willingmann (SPD) gewählt. Dessen hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden mit der Note „Zwei Minus” (2,44) am besten bewertet. Auf Platz zwei folgte die Wissenschaftsministerin der Jahre 2013, 2015 und 2016, Theresia Bauer (Grüne) aus Baden-Württemberg.

Vorgänger Brodkorb schnitt besser ab

2017 war Hesses Amtsvorgänger, der jetziger Schweriner Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD), als „Wissenschaftsminister des Jahres” ausgezeichnet worden.

Zum „Rektor des Jahres” wurde Prof. Lambert Koch von der Universität Wuppertal gewählt. Rostocks Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck fiel von Platz 25 auf Rang 35 zurück.

Der DHV ist nach eigenen Angaben die Berufsvertretung von Wissenschaftlern in Deutschland. Der „Wissenschaftsminister des Jahres” 2019 wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft geehrt, die am 8. April vor dem 69. DHV-Tag in Berlin stattfindet.

 

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Kommentare (3)

...der Fisch stinkt immer vom Kopf her, da erübrigt sich jede weitere Erklärung...

.. Und erst jetzt wird darüber berichtet, bzw. einmal (ganz leicht) darüber nachgedacht, es zu ändern...? Wie Dumm sind die Menschen in Deutschland, bzw. wie Dumm werden sie gehalten...? Fragen über Fragen...

Ist nun mal weniger Widerstand zu erwarten.
Die hinterfragen nicht, die machen einfach alles was man ihnen sagt.
Vielleicht steckt da auch Kalkül dahinter....