Corona in MV

Ministerium kündigt Impfstart an Schulen an

Ab der kommenden Woche wird auch in den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns geimpft. Die Resonanz unter den Schülern ist bislang jedoch gering.
dpa
Impfung in einer Schule in Mecklenburg-Vorpommern (Archivbild)
Impfung in einer Schule in Mecklenburg-Vorpommern (Archivbild) Jens Büttner
Schwerin

In Mecklenburg-Vorpommern sollen an diesem Dienstag erste Corona-Impfangebote für Schüler an ihren Schulen gemacht werden. Wie ein Sprecher des Bildungsministeriums in Schwerin sagte, werden die Termine für die Corona-Schutzimpfungen in Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte festgelegt und die impfwilligen Schüler darüber informiert.

Interesse bislang gering

Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) hatte zu Schuljahresbeginn Impfaktionen für Schüler im Alter ab 16 Jahren angekündigt. Landesweit sollten bis zu 50 mobile Teams an den Schulen zum Einsatz kommen. Allerdings blieb die Resonanz hinter den Erwartungen zurück. In einer landesweiten Befragung hatten laut Ministerium rund 1800 Schülerinnen und Schüler und damit etwa sechs Prozent dieser Altersgruppe ihr Interesse bekundet. Allerdings seien bis zum 20. August noch Nachmeldungen möglich, hieß es.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat bislang noch keine generelle Empfehlung für das Impfen gegen das Coronavirus von Minderjährigen gegeben. Jedoch können sich 12- bis 17-Jährige nach ärztlicher Beratung und mit Zustimmung der Eltern impfen lassen, da etwa für den Impfstoff von Biontech/Pfizer und von Moderna eine EU-weite Zulassung für Menschen ab 12 Jahren besteht. Solange noch keine Stiko-Empfehlung vorliegt, will das Bildungsministerium sein Impfangebot an Schulen auf Schüler ab 16 Jahren begrenzen.

Weiterlesen: Knapp 50 Schulen melden Covid-Fälle bei Kindern

Zehn Prozent der Jugendlichen vollständig geimpft

Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) haben im Nordosten bislang etwa 15 Prozent der Jugendlichen in der Altersgruppe 12 bis 17 mindestens eine Impfung erhalten, rund 10 Prozent auch die für den vollständigen Schutz erforderliche zweite.

Die Zahlen am Sonnabend: 43 weitere Coronafälle in MV – Inzidenz steigt weiter

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Kommentare (5)

und halte das tatsächlich für unnötig.

Ich frag micch wo da die Ethik bleibt .Jetzt vergreift man sich schon an die kinder.
Man weiss bis heute nichts über langzeitfolgen aber immer rein damit. Ich war wohl im Irrglaube das die kinder unsere zukunft sind . Weit gefehlt.
Klaus _Dieter Porep

haben an Schulen nichts zu suchen.
Das gehört verboten.

Was zugelassen ist, muß noch lange nicht gut sein.

Aspartam ist auch zugelassen und steht im Verdacht, Krebs auszulösen.

die StiKo will sich im Laufe der Woche zum Thema "Impfen ab 12" äußern, ein guter Anwalt würde den sogenannten Mobilen Impfteams davon abraten, ohne StiKo-Empfehlung an Schulen aufzutauchen, zumal 16jährige Schüler sich durchaus zu wehren wissen ...

ein bißchen entgegen zu kommen.

https://www.welt.de/regionales/berlin/article233118283/Stiko-Mitglied-Aktualisierte-Kinder-Impfempfehlung-kommt.html

Soso, was hat das noch mit Wissenschaft zu tun, wenn der Politik entgegen gekommen wird?