Großbaustelle
Montage der A20-Brücke bei Tribsees beginnt

An der Großbaustelle der A20 bei Tribsees werden die ersten Einzelteile der künftigen Behelfsbrücke zusammengesetzt. Die Behelfsbrücke hat eine Gesamtlänge von 773 Meter (Archivbild).
An der Großbaustelle der A20 bei Tribsees werden die ersten Einzelteile der künftigen Behelfsbrücke zusammengesetzt. Die Behelfsbrücke hat eine Gesamtlänge von 773 Meter (Archivbild).
Stefan Sauer

Vor mehr als einem Jahr sackte die A20 bei Tribsees ab. Nun wird mit dem Bau einer Behelfsbrücke über die Autobahn begonnen. Minister Pegel wird das vor Ort verfolgen.

Noch ist die A20 bei Tribsees nicht befahrbar. Das soll sich in den nächsten Monaten durch den Bau einer Behelfsbrücke über dem eingestürzten Teil der Autobahn ändern. Am kommenden Montag (15. Oktober) werden die ersten Fahrbahnsegmente für die zweispurige Behelfsbrücke montiert.

Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel wird das Auflegen der ersten Brückenelemente vor Ort verfolgen.

Entlastung ab Dezember

Zwölf der 81 Schwertransporte mit jeweils einem Brückenteil aus den Niederlanden sind bereits an der Großbaustelle eingetroffen. Drei der Brückenteile werden direkt im Anschluss an die Trebetalbrücke aufgelegt. Weitere Bauteile werden noch geliefert. Voraussichtlich wird die A20 bei Tribsees durch die Brücke ab Dezember wieder passierbar werden. Die umliegenden Gemeinden dürfen bald aufatmen, das hohe Verkehrsaufkommen auf ihren Straßen ist bald Geschichte.

Im vergangenen Herbst war die Autobahn im moorigen Untergrund abgesackt. Die genauen Ursachen sind immer noch unklar. Ursprünglich sollte bereits im Spätsommer eine Brücke über das Einsturzloch führen. Im September wurden die letzten Bohrpfeiler eingesetzt.