Verdächtiger in U-Haft

Motiv für Mord von Wittenburg weiter unklar

Ein abgelehnter Asylbewerber aus Afghanistan soll vor zwei Wochen einen 85-Jährigen getötet haben. Der Verdächtige schweigt weiter zu der Tat.
dpa
An einem von der Stadt Wittenburg und der Kirche organisierten Gedenken an den Getöteten in der Bartholomäuskirche hatten rund 150 Menschen teilgenommen.
An einem von der Stadt Wittenburg und der Kirche organisierten Gedenken an den Getöteten in der Bartholomäuskirche hatten rund 150 Menschen teilgenommen. Daniel Bockwoldt
Der 85-Jährige war in seinem Haus getötet worden.
Der 85-Jährige war in seinem Haus getötet worden. Axel Heimken
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Wittenburg.

Zwei Wochen nach dem blutigen Mord an einem Rentner in Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) liegt das Motiv des mutmaßlichen Täters noch immer im Dunkeln. Der Verdächtige habe bislang keine Aussage gemacht, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Freitag.

Der 20-jährige abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan soll dem 85-Jährigen in der Nacht zum 17. November in dessen Bett die Kehle durchgeschnitten haben. Er wurde wenige Stunden nach der Tat gefasst und sitzt in Untersuchungshaft.

In Wittenburg kam es seit der Tat mehrfach zu Demonstrationen und Mahnwachen, an deren Organisation die AfD beteiligt war. An einem von der Stadt und der Kirche organisierten Gedenken vor einer Woche in der Bartholomäuskirche der Kleinstadt hatten rund 150 Menschen teilgenommen.

Der mutmaßliche Täter hatte in der Nähe von Zwickau in Sachsen in einer Flüchtlingsunterkunft gelebt. Er verfügte über einen Duldungsstatus. Er sollte Hilfsarbeiten am Haus des Mannes erledigen und war am Tag vor der Tat nach Wittenburg gekommen.

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Kommentare (2)

ein par Jahre Knast - danach dauerhaftes Duldungsrecht in D weil in seiner Heimat nicht mehr resozialisierbar = rot grün schwarze Duldungsspiele - aus ,,christlicher Nächstenliebe,,

In Afghanistan,hätte er bestimmt schon ausgesagt ! Für Deutschland ist dieser Staat ja ein Rechtsstaat.Die STA soll sich entschließen der Ausweisung Vorrang zu geben,damit er dort dann zur Rechenschaft gezogen wird.