Die beiden Verdächtigen sollen seit Juni mindestens 60 Mal Falschgeld in Umlauf gebracht haben.
Die beiden Verdächtigen sollen seit Juni mindestens 60 Mal Falschgeld in Umlauf gebracht haben. Bernd Wüstneck
Blüten im Nebenfach

Mutmaßliche Falschgeld-Betrüger in Rostock sind Abiturienten

Die Polizei hat weitere Details zu den beiden mutmaßlichen Falschgeld-Betrügern veröffentlicht. Demnach drückten beide noch vor kurzem die Schulbank. Warum sie Blüten verteilten, ist unklar.
Rostock

Die beiden mutmaßlichen Falschgeldbetrüger aus Rostock, die die Polizei mithilfe von Fahndungsfotos fassen konnte, sind nach Angaben der Beamten zwei Abiturienten im Alter von 18 und 19 Jahren. Die beiden Schüler werden verdächtigt, seit Juni in mindestens 60 Fällen falsche 20- und 50-Euro-Scheine in Rostock und Umgebung in Umlauf gebracht zu haben. „Zu ihrer Motivation äußerten sich die Abiturienten nicht”, so ein Polizeisprecher.

Schneller Fahndungserfolg

Die Polizei suchte seit vergangenem Freitag per Fahndungsfotos nach den beiden Jugendlichen. Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung der Bilder sei der entscheidende Hinweis aus der Bevölkerung gekommen, so die Polizei. Nach einer Reihe von Hinweisen wurden die Tatverdächtigen bereits wenige Stunden später in Rostock gefunden. Bei den sich anschließenden Durchsuchungen wurde in den Wohnungen der mutmaßlichen Betrüger Beweismaterial gesichert.

Mehr dazu: Polizei warnt vor Falschgeld – und rät zum Schnelltest

In einigen Geschäften waren über Videokameras Bilder von den jungen Tatverdächtigen entstanden, die als Fahndungsfotos dienten. Die genaue Höhe des Schadens sollen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die beiden Männer seien nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Auch interessant: So viel Falschgeld ist in MV in Umlauf

zur Homepage