COVID-19

MV-Gesundheitsbehörden korrigieren Corona-Zahlen nach unten

Die Zahl der insgesamt nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in MV ist gesunken. Die Gesundheitsbehörden im Land haben die Statistik korrigiert.
Die Behörden haben die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in MV nach unten korrigiert.
Die Behörden haben die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in MV nach unten korrigiert. Jens Büttner
Schwerin.

Das Gesundheitsministerium in Schwerin und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) haben die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in MV nach unten korrigiert. Drei Infektionsfälle aus dem Kreis Nordwestmecklenburg seien aus der Statistik gelöscht worden, teilten die Behörden am Freitag mit. Bei Nachtestungen hätten sich diese Fälle nicht bestätigt. Zwei der drei Betroffenen mussten aufgrund ihrer Symptomatik im Krankenhaus behandelt werden. Auch diese Zahl habe sich also im Vergleich zu Donnerstag geändert.

Mehr lesen: Gericht bestätigt Maskenpflicht in MV

Bereits am Donnerstag war ein Fall aus dem Kreis Rostock aus der Statistik gelöscht worden. Damit reduziert sich die Gesamtzahl der bisher nachgewiesenen Corona-Fälle in MV auf 759. Neue Fälle gab es am Freitag nicht.

112 Corona-Patienten mussten beziehungsweise müssen bislang insgesamt im Krankenhaus behandelt werden, 19 davon auf einer Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in MV bleibt unverändert bei 20.

Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind etwa 702 der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer Covid-19-Erkrankung genesen.

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Kommentare (5)

Vielleicht sollte man in ganz D die Statistik korrigieren. Zum Beispiel Todesfälle wegen z.B. Krebs im Endstadium + Zufallsbefund Corona abziehen. Es wurde festgestellt das bis einschl. April keine Übersterblichkeit vorliegt. Das muss mir mal einer erklären, 8000 Tote mehr wegen Corona und 8000 weniger Krebstote, Herz-Kreislauf-Tote usw. ? Das ist sehr merkwürdig. Ich glaube wenn man die Zahl der tatsächlichen Corona-Toten wüßte, würden die Leute auf die Barrikaden gehen. Die ersten Maßnahmen waren natürlich richtig, sonst hätten wir mehr Tote gehabt. Aber mittlerweile sollte man alles bis auf Großveranstaltungen erlauben wir vor Corona.

"Es wurde festgestellt das (sic) bis einschl. April keine Übersterblichkeit vorliegt." Woher haben Sie diese Feststellung? Die Zahlen von Statistischen Bundesamt sagen etwas anderes. Die Übersterblichkeit ist nicht sehr hoch, aber sie ist statistisch gesehen da. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/05/PD20_179_12621.html

EinSatz · 21. März 2020 - 20:52
2.500 Menschen sterben täglich in Deutschland

Das ist die normale Sterberate in Deutschland.
200.000 Menschen sterben jährlich an Krebs in Deutschland.
Die Grippe hat im Winter 2017/18 25.000 Todesfälle in Deutschland gefordert.
2020 erkranken erste Poliker an Corona und stecken ihre Kollegen extrem schnell an.
Lesenswert https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-wodarg-101.html
[Anm.d.Red.: RKI-Chef Wieler kritisiert, dass Umfragen zufolge noch jeder Vierte von Panikmache spreche. Doch eine Epidemie mit diesen steigenden Zahlen ist so ernst, wie es nur geht.
https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/wir-sind-in-einer-krise-deren-ausmass-ich-mir-nie-haette-vorstellen-koennen]

Dank an unsere intellektuelle Eliten.

Der Begriff "Dunkelziffer" ist ein negativ konnotierter Begriff. Nichtregistrierte Corona-Infektionen sind positiv, da diese die Corona-Sterberate und somit die allgemeine Gefährlichkeit des Virus für die Altersklassen 0 bis 120 in nüchterne Bahnen lenkt. Insbesondere Schutzinformationen für bestimmte Altersgruppen können somit konkretisiert werden. Dass die eigenen Enkel die Großeltern anstecken können, die nicht im gleichen Haushalt wohnen, ist starker Tobak, wenn man die massiven Coronatodesfälle in für Besucher gesperrten Senioren- und Pflegeheime betrachtet. Die ebenso jährlich, tödlichen Grippewellen haben viel einfachere Infektionswege und -verbreitungen. Da Grippe nicht meldepflichtig ist, werden wir auch bei kommenden Grippewellen niemanden so medial beweinen, wie zu Zeiten der Coronaverstorbenen. Übrigens auch in der Coronazeit starben viele Mitbürger an einer unheilbaren Krebserkrankung.

... einigen Politikern die Zahlen im Zusammenhang mit Corona wohl nicht ganz ins Konzept passen, versucht man nun über das Statistische Bundesamt eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit Corona herzustellen. Wohl Wissend, dass dieses Amt und die Standesämter keine Todesursachen erfassen. Es ist schon interessant welcher Spagat hier versucht werden soll.