MANUELA SCHWESIG

MV hat nur einen Bruchteil der nötigen Schutzausrüstung bekommen

MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will die Bundesregierung in der Corona-Krise in die Pflicht nehmen. Aber das Land will auch selbst handeln.
dpa
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will die Bundesregierung in der Corona-Krise in die Pflicht nehmen.
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will die Bundesregierung in der Corona-Krise in die Pflicht nehmen. Jens Büttner
Schwerin ·

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns will bei der Versorgung mit Schutzausrüstung in der Corona-Krise die Bundesregierung in die Pflicht nehmen. „Wir haben uns entschieden, dass wir weiter beim Bund Druck machen. Das, was wir vom Bund bekommen haben, ist nur ein Bruchteil von dem, was wir brauchen”, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach einer Telefonkonferenz der Landesregierung am Dienstag in Schwerin. MV benötige allein ungefähr 15 Millionen Schutzmasken in den kommenden vier Wochen.

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Deshalb habe sich die Landesregierung dazu entschieden, dass das Land selbst ankaufen und sich selbst kümmern wolle. Bei der Schutzausrüstung gehe es vor allem um Schutzmasken, etwa für Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime. Am Mittwoch sind Beratungen zur Corona-Krise zwischen Bund und Ländern geplant.

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