MANUELA SCHWESIG

MV nimmt Corona-Patienten aus Italien auf

Man könne Leben retten und dabei auch noch viel über das Coronavirus lernen. So begründet Manuela Schwesig die Aufnahme von Schwerstkranken aus Italien in Kliniken in MV.
Die Intensivstationen in Italien (hier die Klinik Casalpalocco in der Peripherie von Rom) stoßen an ihre Grenzen. Meckle
Die Intensivstationen in Italien (hier die Klinik Casalpalocco in der Peripherie von Rom) stoßen an ihre Grenzen. Mecklenburg-Vorpommern will helfen und nimmt deshalb italienischen Patienten auf. Domenico Stinellis
Schwerin.

Die Unikliniken in Greifswald und Rostock nehmen sechs Corona-Patienten aus Italien auf. Sie weisen einen sehr schweren Krankheitsverlauf auf. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sagt, dass das Land sich aus humanitären Gründen verpflichtet fühle, Italien beizustehen. Das Land ist besonders schwer von der Corona-Krise betroffen, sein Gesundheitssystem jenseits des Limits.

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Die Kliniken hätten sofort volle Zustimmung signalisiert. Derzeit seien die Kapazitäten da, es gehe darum, Leben zu retten. Außerdem könne man Erfahrungen bei der Behandlung der Krankheit sammeln, die dann auch den einheimischen Patienten helfen würden.

Die Kranken sollen von der italienischen Luftwaffe eingeflogen werden und bis zu ihrer Genesung in den Kliniken bleiben.

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