CORONA-PANDEMIE

MV-Regierung trifft Entscheidung über Öffnung von Schulen

Wann öffnen Schulen und Kitas in Mecklenburg-Vorpommern? Eine Entscheidung steht offenbar unmittelbar bevor. Können Eltern und Kinder bald aufatmen?
Will die Schulen so schnell wie möglich öffnen: MV-Bildungsministerin Bettina Martin.
Will die Schulen so schnell wie möglich öffnen: MV-Bildungsministerin Bettina Martin. Frank Hormann
Schwerin ·

Offiziell hält sich die Landesregierung mit einem konkreten Öffnungstermin noch zurück. Aber der Nordkurier hat aus dem Umfeld von Staatskanzlei und Bildungsministerium in der Landeshauptstadt Schwerin erfahren, dass mit Hochdruck an einem Öffnungsszenarium für Schulen und Kitas gearbeitet werde. „Wir sitzen hier nicht einfach nur rum – wie das vielleicht Frau Oldenburg meint”, wetterte ein hochrangiger Mitarbeiter aus dem Bildungsministerium in Richtung der Fraktionsvorsitzenden der Linken im MV-Landtag.

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Kinder so schnell wie möglich in die Schule

„Es ist komplett unverständlich. Seit Tagen sinken die Inzidenzen in vielen Landkreisen und im gesamten Land, doch wenn es um die Aussicht auf Öffnung der Schulen geht, ruht im Bildungsministerium still der See. Offenbar geht man davon aus, dass die Kinder und Jugendlichen sicher im Homeschooling verwahrt sind”, hatte Simone Oldenburg am Freitag kritisiert. Während seit Tagen über die Nutzung von Hotels, Campingplätzen und Ferienwohnungen ausführlich diskutiert werde, sei vonseiten der Landesregierung bezüglich der Öffnung von Schulen kein Sterbenswörtchen zu hören, so die Linkspolitikerin, die damit für reichlich Unmut im Bildungsministerium sorgte.

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Deren Chefin Bettina Martin betonte: „Wir haben immer gesagt, dass die Kinder Priorität haben. Die Schulen werden die ersten sein, die – wenn die Inzidenz verlässlich unter 100 geht – mit einem Stufenplan wieder für den Präsenzunterricht geöffnet werden. Diesen bereiten wir gerade vor. Die Entwicklung der Inzidenz stimmt sehr zuversichtlich. Ich bin sehr froh darüber, denn es ist absolut erforderlich, dass die Kinder so bald wie möglich wieder Unterricht in der Schule erhalten können.”

Alle schauen auf den 17. Mai

Nach Informationen des Nordkurier soll die Entscheidung über einen Öffnungstermin am Dienstag im Landeskabinett fallen. Vieles spricht derzeit dafür, dass Schulen und Kitas dann am 17. Mai öffnen könnten.

Dies favorisiert auch Simone Oldenburg: „Schulen müssen spätestens an diesem Datum für Schülerinnen und Schüler öffnen. Konkret: „Präsenzunterricht für die Klassen 1 bis 6 und für die älteren Jahrgänge zunächst im Wechselmodell und nach Pfingsten dann ebenfalls komplett in Präsenz. Bis zu den Sommerferien müssen alle Kinder und Jugendlichen täglich an den Schulen unterrichtet werden – schließlich liegen erprobte Hygienekonzepte vor und es werden Testungen vorgenommen.”

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Kommentare (6)

..erinnert sich der „hochrangige Mitarbeiter aus dem Bildungsministerium“ noch vage an die letzten Sommerferien, wo die Regelung für die Schulen 3Tage vor Schulbeginn(versprochen waren 4 Wochen vorher) heraus kamen und dann 2Tage nach Beginn des neuen Schuljahres wieder geändert wurden.
Also ja, vermutlich sitzt man in Schwerin einfach nur herum und wenn Fr.Schwesig ankündigt irgend etwas zu machen oder zu sagen, dann flattern alle aufgeregt wie die Hühner umher. Zumindest wird dieser Eindruck hinterlassen.

Das die Kinder schnell wieder in die Schule müssen, dass ist unbestritten und sehr wichtig, ich frage mich aber auch, wo die Öffnungspläne von Gastronomie und Hotels sind. Andere Bundesländern sind fleißig beim öffnen und in MV heißt es nur, hier bleibt alles dicht. Diese Branche hat gelitten, wie keine andere und trotzdem interessiert es der Fürstin im Schloss nicht die Bohne, unfähiger und gleichgültiger kann eine Landesregierung nicht mehr sein. Es geht nur darum, dass Schwesig ihren Kopf mit aller macht durchsetzen kann. Beim der nächsten Wahl wird sie nicht mehr MP sein.

Hoffentlich! Kann man für MV nur wünschen.

Nach fast 1 1/2 Jahren Chaos, somit zwei ganze Schuljahre bildungstechnische Katastrophe, sollen knapp 3 Wochen Schulunterricht, abzüglich Organisationstage und Test-Alibiaktionen, irgendeinem in diesem Land bis zu den Sommerferien noch von Vorteil sein? Das reicht nicht mal für eine Bestandsaufnahme der eingefahrenen Defizite. Einfach nur die Tür aufmachen reicht bei weitem nicht, um das Trümmerfeld im Bldungsniveau der weniger Privilegierten auch nur ansatzweise auszugleichen, vom sozialen Schaden in dessen Familien ganz abgesehen.
Aber vermutlich klopft man sich wieder auf die Schulter, man stehe zu seinem Versprechen, die Schulen und Kitas auf jeden Fall offen zu halten und für alles andere schimpft man auf Berlin. Das Bildung Ländersache ist, darf natürlich gerne unter den Tisch fallen. Im Wahljahr sieht ja jeder toll aus....

...nur die Tür aufmachen reicht bei weitem nicht..." Trefflich formuliert. Die Kollateralschäden des Corona-Regierungsmanagements werden später durchdekliniert, da die moderne Regierungsarbeit "Regieren auf Sicht" heisst.

das ist doch wohl voll klar, dass die Mitarbeitenden im Bildungsministerium jetzt nicht ganz so schnell hinterher kommen. Eigentlich brauchen die auch mal eine Kur wie die Frau Schwesig, statt dessen müssen sie nun auch noch selbst saubermachen.
Das habe ich gleich in unsere Heimschule übernommen, ab jetzt sind die Jungs und Celina-Marie für das Saubermachen zuständig und weil die Celina-Marie noch unter 7 ist, haben Klaudia und ich abgemacht, dass der von den Jungs, der auf Celina-Marie aufpasst, gleich mal vom Saubermachen befreit ist. Jedenfalls solange, bis die merken, dass keiner Ihren Dreck weggeräumt hat und sich nur mehr aufgehäuft hat. Da habe ich gedacht, endlich hatte die Landesregierung mal eine Idee, die in der Heimschule was taugt und die Jungs lernen was fürs leben.
Aber vielleicht sollte die Frau Oldenburg mal vorschlagen, dass alle Abgeordneten des Landtages, die ja zuletzt eh nix beizutragen hatten, weil die Frau Schwesig echt den besseren Plan hat, als Quereinsteiger in die Schulen geschickt werden. Auf der anderen Seite wahrscheinlich ist die Frau Oldenburg nicht umsonst Politikerin geworden. Das hat ihr als Lehrerin bestimmt nicht mehr so gut gefallen, vielleicht hatte sie ja auch so eine Vorahnung von Carona, solche Menschen soll es wirklich geben. Der Herr Drosten hatte ja auch schon bei der Schweinedings so eine Vorahnung.

Am Ende sollte man den armen Mitarbeitern im Bildungsministerium (sind das eigentlich noch Mitarbeiter im Bildungsministerium, wenn die in ihrem Heimbüro was machen) nicht den Vorwurf machen, dass die dritte Welle jetzt schon gebrochen ist. Vor nicht mal 4 Wochen war die noch groß im Kommen und jetzt sieht selbst der Professor ohne Fliege das Ende kommen. Ich meine, wenn nicht mal auf den Professor noch Verlass ist, könnte die Klaudia ja Recht haben und die Beamten und Wissenschaftler müssen sich aktuell überlegen, wie dass mit der Abolition funktioniert und wie sie sich gegen die ganzen Schadenersatzforderungen schützen.
Das ist schon blöd, wobei ich glaube, die müssen das einfach nur wie unser Ex machen. Mann sagt, dass man kein Geld hat, und siehe da, die anderen müssen bezahlen. Unser Ex meinte auch, dass er da eine coole Idee hatte.
Wobei ich immer noch nicht sicher bin, ob er wegen seine anzüglichen Sprüche nun eher ein Rassist oder ein Schwein war.
Dank der Frau Kobold habe ich aber Hoffnung, dass dieses Problem durch die Plasteeier gelöst ist.