KATASTROPHENSCHUTZÜBUNG

MV trainiert Aufnahme von tausenden Sturmflut-Flüchtlingen

Eine landesweite Katastrophenschutzübung soll die Retter vor große Herausforderungen stellen.
dpa
Wie wäre es, wenn tausende Menschen wegen einer Sturmflut nach MV flüchten würden? Die Übung "Arche 2018" soll das jetzt zeigen.
Wie wäre es, wenn tausende Menschen wegen einer Sturmflut nach MV flüchten würden? Die Übung „Arche 2018” soll das jetzt zeigen. Bernd Wüstneck
Schwerin.

Norddeutschland bereitet sich auf Katastrophen infolge des Klimawandels vor: Die Bevölkerungsschützer des Landes und der Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern simulieren am Mittwoch und Donnerstag die Aufnahme von rund 35.000 Sturmflut-Flüchtlingen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Bei der Übung wollen sie das Zusammenspiel der Krisenstäbe trainieren, in denen Verantwortliche des Landes, der Kommunen und der Bundeswehr sitzen.

Das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz nehmen ebenfalls teil, wie das Innenministerium mitteilte. Vor dem Ministerium in Schwerin soll eine Führungs- und Kommunikationseinheit des THW ihr Lager aufschlagen.

Die Polizei hatte vor Kurzem auch die groß angelegte Übung „Brücke” angekündigt. 500 Beamte aus Deutschland und Polen werden versuchen, eine Entführung quer durch MV zu vereiteln. Auch die Zivilbevölkerung wird hier einbezogen.

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