CORONA-PANDEMIE

MV verschiebt die Abitur-Prüfungen

Die Corona-Pandemie greift auch unmittelbar in die diesjährigen Abitur-Prüfungen. Die MV-Bildungsministerin kündigte Veränderungen an.
Die Abitur-Prüfungen in Mecklenburg-Vorpommern finden in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen statt.
Die Abitur-Prüfungen in Mecklenburg-Vorpommern finden in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen statt. Thomas Warnack
Schwerin ·

Nach der virtuellen Sitzung der Kultusministerkonferenz hat MV-Bildungsministerin Bettina Martin am Donnerstag das weitere Vorgehen bei den Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/2021 angekündigt. „Wir haben heute in der Kultusministerkonferenz vereinbart, dass wir den jungen Menschen in den Abschlussklassen auch in diesem Jahr trotz der Pandemie einen Abschluss ermöglichen werden”, sagte Martin.

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„Die Abschlussprüfungen finden statt. Wichtig ist, dass den Schülerinnen und Schülern für ihre Abschlüsse keine langfristigen Nachteile durch die Corona-Pandemie entstehen. Deshalb bin ich sehr froh, dass klar ist, dass die Bundesländer die Abiture gegenseitig anerkennen werden und dass sichergestellt wird, dass die in diesem Jahr erworbenen Abschlüsse überall als gleichwertig anerkannt werden”, betonte Martin.

„Faire Chance für vergleichbaren Abschluss”

Die SPD-Politikerin erklärte weiter, dass in Mecklenburg-Vorpommern alles dafür getan werde, dass die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen eine faire Chance haben auf einen guten und vergleichbaren Abschluss. „Wir waren bundesweit das erste Land, das nach den Sommerferien den täglichen Regelbetrieb in den Schulen gestartet hat. Bis kurz vor den Weihnachtsferien konnte bei uns Schule in Präsenz stattfinden. Und es ist auch ein wichtiger Erfolg der Verhandlungen in den vergangenen Tagen auf Bundesebene, dass wir auch weiterhin unsere Abschlussklassen im Präsenzunterricht auf ihre Prüfungen vorbereiten können”, so Martin.

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Und doch sei klar, dass diese vergangenen zehn Monate keine normale Schulzeit war. „Wir werden deshalb alles dafür tun, dass die Schülerinnen und Schüler faire Rahmenbedingungen für ihre Prüfungen erhalten. Dafür werden wir auch weitere Anpassungen bei der Durchführung und Vorbereitung der Prüfungen vornehmen, ohne dabei die Qualität des Abschlusses zu reduzieren.“

Kultusminister fassen gemeinsamen Beschluss

Mit Blick auf den heutigen KMK-Beschluss und in Übereinstimmung mit den getroffenen Regelungen werden unter anderem folgende Maßnahmen ergriffen:

1. Die Termine für die schriftlichen Abiturprüfungen werden verschoben, um zusätzliche Zeit für die Vorbereitungen zu schaffen. „Dabei wollen wir weiterhin die länderübergreifenden Poolaufgaben nutzen. Die ersten Prüfungen starten statt am 13. April nun erst am 23. April mit der ersten bundesweiten Zentralprüfung”, sagte Martin.

2. Die Hinweise zum prüfungsvorbereitenden Unterricht werden präzisiert, um eine noch konzentriertere Vorbereitung auf die prüfungsrelevanten Inhalte in den Prüfungsfächern zu ermöglichen.

3. Der Notendruck im verbleibenden Schuljahr soll nochmals reduziert werden.

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Kommentare (1)

endlich auf. Ihr versündigt Euch an den Kindern und Ihr wißt es.