Impfen in MV: Am Montag wird das Online-Portal zur Terminbuchung freigeschaltet.
Impfen in MV: Am Montag wird das Online-Portal zur Terminbuchung freigeschaltet. Jan Woitas
Coronavirus

MV weitet Impfangebot aus – Online-Portal startet

Unter anderem mit einem Online-Portal zur Terminbuchung, zusätzlichen Impfstützpunkten und längeren Öffnungszeiten baut MV die Impfmöglichkeiten gegen das Coronavirus aus.
dpa
Schwerin

Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens weitet Mecklenburg-Vorpommern die Impfmöglichkeiten gegen das Coronavirus noch einmal aus. „Wir eröffnen zusätzliche Impfstützpunkte, erweitern die Öffnungszeiten, richten zusätzliche Impfstrecken ein oder schaffen mit kreativen Impfangeboten in der Fläche zusätzliche, niedrigschwellige Angebote”, erklärte Gesundheitsministerin Stefanie Drese am Samstag.

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Zudem werde am Montag das Online-Portal zur Terminbuchung freigeschaltet. „Wir entlasten dadurch die Impfstrukturen zusätzlich und vermeiden unnötige Wartezeiten insbesondere für ältere oder eingeschränkte Menschen.” Zudem wolle die SPD-Politikerin Reha-Kliniken, Betriebsärzte und Zahnärzte für Corona-Impfungen gewinnen.

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Kapazitätsengpässe auf Intensivstationen

Mit Sorge blicke sie auf die Intensivstationen in den Krankenhäusern. Dort gebe es zunehmend Kapazitätsengpässe, viele Beschäftigte seien erschöpft. Von gut 600 Intensivbetten im Nordosten stünden nur noch etwa 80 zur Verfügung. Fast 100 seien mit Covid-19-Patientinnen und Patienten belegt. 55 von ihnen werden invasiv beatmet, wie Drese sagte.

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Als wesentliche Maßnahme zur Entlastung des Gesundheitssystems sieht Drese die Ausweitungen der Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. In der Woche vom 26. November bis zum 3. Dezember seien mehr als 97.100 Menschen geimpft worden – mehr als doppelt so viele wie Mitte November.

„Sehr erfreulich ist, dass auch verstärkt bislang Ungeimpfte sich dazu entschließen, ein Impfangebot anzunehmen – wir haben dadurch die Quote der Erstimpfungen auf nunmehr 70 Prozent erhöht”, sagte Drese. In Richtung Berlin sagte die Ministerin: „Vom Bund erwarte ich, dass dafür ausreichend Impfstoff zur Verfügung gestellt wird.”

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