CORONA-GIPFEL

MV-Wirtschaft gegen Corona-Testverpflichtung

Der Corona-Gipfel zwischen Kanzlerin und den 16 Länderchefs soll am Montagnachmittag beginnen. Doch schon zuvor gibt es heftige Debatten über künftige Corona-Regeln.
Müssen Unternehmen jetzt dafür sorgen, dass in ihren Betrieben regelmäßig getestet wird? Eine Beschlussvo
Müssen Unternehmen jetzt dafür sorgen, dass in ihren Betrieben regelmäßig getestet wird? Eine Beschlussvorlage für den Bund-Länder-Gipfel sieht das jedenfalls vor. Sina Schuldt
Schwerin ·

Die im Beschlussentwurf für den Corona-Gipfel enthaltene Forderung nach einer Testpflicht für Unternehmen lehnt die Vereinigung der Unternehmerverbände in Mecklenburg-Vorpommern energisch ab. „Wir sprechen uns entschieden gegen eine pauschale Testverpflichtung der Unternehmen aus. Nicht nur, dass die Betriebe schon jetzt aus eigener Verantwortung intensiv an Testmöglichkeiten für ihre Beschäftigten arbeiten, die Testpflicht lenkt vom eigentlichen Problem ab: Der Staat kommt seiner eigenen Verantwortung hier genauso wenig nach, wie auch bei der Impfstrategie”, kritisiert Sven Müller, Geschäftsführer der Vereinigung der Unternehmerverbände, den Beschlussentwurf.

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Entweder Homeoffice oder Tests für Mitarbeiter

Dort heißt es derzeit wörtlich: „Für einen umfassenden Infektionsschutz ist es gerade in der aktuellen Phase der Pandemie wichtig, dass die Unternehmen in Deutschland als gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie durch die Ermöglichung des Arbeitens von zu Hause die epidemiologisch relevanten Kontakte am Arbeitsplatz und auf dem Weg zu Arbeit reduzieren und, wo dies nicht möglich ist, ihren in Präsenz Beschäftigten regelmäßige Testangebote machen. Diese sollen pro Woche das Angebot von mindestens zwei Schnelltests umfassen. Die Bundesregierung wird hierfür die entsprechenden Regelungen bis Ende März erlassen und einen Rahmen schaffen, auf dessen Basis die Arbeitgeber entsprechende Testbescheinigungen ausstellen.”

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Und noch etwas macht der MV-Wirtschaft laut Müller mächtig Sorgen: „Darüber hinaus erwarten wir konkrete Aussagen zu weiteren Finanzhilfen für Hotel- und Gaststättengewerbe, Tourismus und Einzelhandel – sofern sie nicht zu Ostern öffnen dürfen. Die Überbrückungshilfe III muss hier entsprechend angepasst werden.”

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Kommentare (11)

befinden wir uns in einer Untersterblichkeit zu den Vorjahren. Lasst die Leute endlich wieder lebenswert Leben, beendet die Maßnahmen und das sinnlose Testen.

..nur ringen noch über 3000 Menschen auf den Intensivstationen um ihr Leben. Dass die Zahlen runtergingen lag eben an den Maßnahmen. Die Maßnahmen sind belastend, stimmt. Aber ich fühle mich schon wohler wenn ich weiß dass um mich herum alle negativ getestet sind. Dann könnte man auch endlich über reduzierte Maßnahmen reden. Sonst sind wir wieder im Dezember bzw. Januar.

Sonst sind wir wieder im Dezember bzw. Januar schrieben sie. Was denken Sie denn was kommen wird? Es wird so weiter gehen es hört nie auf. Aber leben sie weiter in Mailand.

und es wird noch lange so bleiben. Alkohol, Nikotin, Zucker und viele andere Probleme füllen die Intensivstationen ganz ohne, dass es Sie interessiert! Dumme Heuchelei, sonst nix.

Krebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krankenhauskeime und noch so Vieles mehr.

da in einer unsterblichen Welt. Jeden Winter gibt es eine höhere Auslastung bei den Intensivbetten. Egal on "Corönchen" oder "Grippchen". Das ein negativer- und auch ein positiver Test keinerlei Aussagekraft bezüglich einer "Erkrankung" darstellt schreibt selbst die WHO. Woher wissen Sie, dass jeder im Supermarkt um Sie herum negativ getestet ist oder im Bus oder im Flugzeug? Meinen Sie nicht, dass man am Besten fühlt ob man erkrankt ist oder nicht? Wozu Maßnahmen, wenn weniger Leute erkrankt sind als in den Vorjahren? Weil die Anzahl der "Grippeinfizierten" jetzt gezählt wird? Sie können ja gerne mal die Staaten South- und North Dakota vergleichen. Der eine Staat ohne Maßnahmen, der andere ähnlich wie in Deutschland. Einen positiven Erfolg der Maßnahmen ist da in keinster Weise zu erkennen, eher das Gegenteil. Ohne Maßnahmen könnten wir zumindest die Kollateralschäden etwas eindämmen, von denen spricht aber so gut wie niemand.

https://www.youtube.com/watch?v=W61Zfb6pD1k

viele Leute den Blick für die wirkliche Gefahr in der wir uns alle befinden. Glaube seinen Posten bei der Kirche dürfte er los sein, so viel zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland.

https://www.youtube.com/watch?v=xqaSijb6ayI

kannte ich dieses Mal aber;-)

Ein gesunder Mensch ist also potenziell immer auch ein Kranker, so die Logik. Wir müssen unser Nicht-Kranksein erst einmal nachweisen......

Wenn ich Teil der Risikogruppe wäre, würde ich mich schämen, was da in meinem Namen alles passiert. Ich würde aufstehen und sagen: „Nicht in meinem Namen!“

Die Zahl der psychischen und körperlichen Störungen steigt rasant an aufgrund der Maßnahmen, aber keiner traut sich, etwas zu sagen, aus Angst, man könnte dem Vorwurf ausgesetzt werden, sich den Tod von alten Menschen zu wünschen.

Wer spricht für die Kinder? Kinder leiden unter der sozialen Isolation. Sie werden an ihrer Entwicklung gehindert, aber von unmenschlichen Ideologen moralisch für den Tod von alten Menschen verantwortlich gemacht.

https://www.postfach1135.de/?Die_umgekehrte_Welt