EXISTENZNOT

MV-Wirtschaft rückt von Schwesigs Corona-Politik ab

Fast ein Jahr passte bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zwischen Landesregierung und Wirtschaft in MV kein Blatt Papier. Doch jetzt offenbart sich ein tiefer Riss.
Vor dem Gipfel mit Kanzlerin und Länderchefs Ärger im eigenen Land: MV-Regierungschefin Manuela Schwesig (Archivbild
Vor dem Gipfel mit Kanzlerin und Länderchefs Ärger im eigenen Land: MV-Regierungschefin Manuela Schwesig (Archivbild). Jens Büttner
Schwerin ·

Pünktlich zum Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin und 16 Länderchefs am Mittwoch kracht es in Mecklenburg-Vorpommern. Die in weiten Teilen in Existenznot geratene MV-Wirtschaft will den bisherigen Kurs der von Manuela Schwesig geführten Landesregierung nicht mehr folgen – und machte ihrem Unmut am Dienstag auch mächtig Luft.

„Die Stimmung in den vom Lockdown betroffenen Branchen zeigt, wie dramatisch die Situation vor Ort ist. Es gibt kaum noch Stimmen, die den...

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Kommentare (4)

Mit diesen Politikern wird und kann es keine Änderungen im Corona Kurz geben und damit auch keine Erneuerung. Schwesig ist Muttis Beste und sie wird ihr bestes bei der Konferenz geben, nur nicht für die Menschen.

Den Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit deren Familien die Existenzgrundlage entziehen und von diesen erwarten, konstruktiv das Elend zu streicheln, ist nur die halbe Wahrheit. Die Kunden wechseln vermehrt zur reinen Online-Konkurrenz, die können nicht warten. Das "Meet and collect" ist eine Notstandslösung, die den Unternehmen viel Geld kosten. Ich glaube, der Aufwand deckelt nicht die Lohnkosten der ein oder zwei Arbeitnehmer, die tagtäglich im geschlossenen Laden hocken und auf drei Kundenanrufe pro Tag hoffen. Im Grunde hat sich die Wirtschaft dieses Notstandsverfahren ausgedacht, um der Politik zu zeigen, dass die Politik konstruktiver denken und handeln muss, die Wirtschaft kann es. Sonst ist die Politik im kommenden Herbst und Winter weg vom Fenster. Aber ganz weit weg.

Man sieht doch ganz deutlich, dass die Politiker nichts begriffen haben,bzw. nichts begreifen wollen. Wofür denn noch ein Treffen mit Merkel und den MPD, wenn doch alles im Vorfeld feststeht und das es im Grunde null Lockerungen geben wird und auch nicht wirklich in Zukunft geben wird. Ich sehe auch keine Wahl im Herbst, die wird wegen Corona verschoben werden, damit man ungestört weitermachen kann.

Diese Landesregierung versagt in der Wirtschaftspolitik völlig. Außer ein paar Konzernen Millionen hinterher zu schmeißen findet diese gar nicht statt. Der Minister scheint schon die Tage bis zur Pensionierung zu zählen und der Rest des Kabinetts ist auf Tauchstation oder schaut von Ferne zu wie Alles den Bach runtergeht. Ein Trauerspiel.