TOD IM KLEINGARTEN

Nach Rostocker Leichenfund Sanitäter im Verdacht

Anfang September waren zwei Tote in einer Kleingartenanlage in Rostock gefunden worden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Rettungssanitäter.
Stefan Tretropp Stefan Tretropp
Am 6. September fand eine Frau ihre Eltern, 81 und 85 Jahre alt, tot in deren Garten.
Am 6. September fand eine Frau ihre Eltern, 81 und 85 Jahre alt, tot in deren Garten. Stefan Tretropp/Archiv
Rostock-Markgrafenheide.

Neuigkeiten im Fall des Anfang September aufgefundenen toten Ehepaars in einer Kleingartenanlage in Rostock-Markgrafenheide: Die Staatsanwaltschaft Rostock hat inzwischen Ermittlungen gegen die beiden Rettungssanitäter wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Eine entsprechende Anfrage bestätigte Harald Nowack, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Rostock.

Rettungsdienst wurde häufig zu dem Ehepaar gerufen

Demnach ermittle die Behörde gegen eine 27-jährige Frau und einen 46-jährigen Mann, die beide beim Rettungsdienst tätig sind. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung. Am 6. September fand eine Frau ihre Eltern, 81 und 85 Jahre alt, tot in deren Garten.

Aus internen Quellen war zu erfahren, dass der Rettungsdienst häufiger zu den beiden älteren Personen gerufen wurde, weil sich diese in hilfloser Lage befanden und öfter stark angetrunken gewesen sein sollen.

„Im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens gab es eine Reihe von offenen Fragen, die dazu führten, dass die Staatsanwaltschaft nun gegen die beiden Mitarbeiter des Rettungsdienstes ermittelt”, erklärte Nowack. Ob es auch zu einer Anklageerhebung kommt, steht derzeit noch nicht fest.

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