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Der kurzfristige Wintereinbruch hinterließ auch in Jarmen seine Spuren und zeichnete dabei wie hier in der Langen Straße einen sonst eher seltenen Kontrast: Während ringsherum das Weiß vom Schnee das Bild am Samstagmorgen bestimmte, hing an den Bäumen und Sträuchern wegen der milden Temperaturen die Wochen zuvor noch immer jede Menge buntes Herbstlaub. Stefan Hoeft
Wetter

Nach Schnee-Intermezzo wieder November-Grau angesagt

Frost und Schnee sind passé – in den kommenden Tagen wird’s wieder milder und schmuddeliger. Kommt das Winterwetter am ersten Adventswochenende zurück?
Jarmen

Der kurzfristige Wintereinbruch am Wochenende hat viele auf einen ersten Advent mit Frost und Schnee hoffen lassen – doch die Prognosen der Meteorologen klingen da ganz anders. Der November schmuddelt sich mit Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad seinem Ende entgegen, dazu immer mal wieder Sprühregen, Nebel und Dunst.

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Während in den Nächten zum Dienstag und Mittwoch noch Frost im Nordosten herrscht und gerade frühmorgens mit gefährlich glatten Straßen zu rechnen ist, steigen die Temperaturen zum Wochenende hin auch bei uns an. „Sonst tut sich diese Woche bis zum 1. Advent in Sachen Winter kaum etwas. Es ist halt so typisches Novemberwetter angesagt, grau und düster und das bei milden Temperaturen. Der Trend bis zum 10. Dezember zeigt ebenfalls keine große Wetteränderung”, sagt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q-Met.

Und danach? „Die neusten Winterprognosen haben nichts Neues im Gepäck. Der Winter 2022/23 soll rund 2 Grad wärmer als das Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020 ausfallen. Das könnte, sollte es wirklich so kommen, auf einen rekordwarmen Winter hinauslaufen”, so Jung. Die Wahrscheinlichkeit für einen extrem kalten Winter seien dagegen eher gering.

 

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