KATASTROPHE BEI LÜBTHEEN

Nach Waldbrand Dankesfeier für Feuer-Helden

Tagelang waren Tausende Helfer bei Lübtheen im Einsatz, der Kreis Ludwigslust-Parchim löste Katastrophenalarm aus, Dörfer wurden evakuiert. Zwei Monate nach dem Feuer soll es eine Feier geben.
dpa
Tausende Helfer bekämpften das Feuer.
Tausende Helfer bekämpften das Feuer. Jens Büttner
Anwohner zeigten den Helfern ihre Dankbarkeit.
Anwohner zeigten den Helfern ihre Dankbarkeit. Bodo Marks
Auch aus der Luft wurde der Waldbrand bekämpft.
Auch aus der Luft wurde der Waldbrand bekämpft. Jens Büttner
Das Feuer hinterließ eine Spur der Verwüstung.
Das Feuer hinterließ eine Spur der Verwüstung. Jens Büttner
Auf Hunderten Hektar Waldboden schwelten Glutnester.
Auf Hunderten Hektar Waldboden schwelten Glutnester. Jens Büttner
Mit einem Fest soll den Helfern gedankt werden.
Mit einem Fest soll den Helfern gedankt werden. Bodo Marks
Lübtheen.

Die Helfer im Kampf gegen den Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen sind am Samstag zu einer Dankesfeier eingeladen. Etwa 3000 Menschen werden erwartet, wie eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim am Mittwoch mitteilte. Neben Einsatzkräften würden sich auch Anwohner der vom Feuer bedrohten Dörfer an der Feier beteiligen, die unter dem Motto steht: „Wir sind alle Helden”. Auf den Festplatz der Kleinstadt haben die Landesregierung und der Landkreis die Einsatzkräfte und deren Familien, die beteiligten Organisationen sowie die Bürger eingeladen.

Landrat Stefan Sternberg sagte, über Tage hinweg hätten die Frauen und Männer erfolgreich gegen das Feuer gekämpft. „Nun wollen wir dies auch gemeinsam feiern.” Zu dem Fest werden auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erwartet, die mit Sternberg gemeinsam die Schirmherrschaft übernommen hat, sowie Innenminister Lorenz Caffier (CDU) und Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD).

Der Landkreis ließ eigens eine Gedenkmünze entwerfen, die an den Einsatz der rund 5000 Helfer aus ganz Deutschland während des Waldbrandes erinnern soll.

Ende Juni waren Waldflächen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Brand geraten. Der Landkreis löste am 30. Juni Katastrophenalarm aus. Anfang Juli waren rund 5000 Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten zugange. Das Feuer erfasste rund 1200 Hektar und gilt damit als der bisher größte Waldbrand in der Geschichte des Landes. Vier Ortschaften mit insgesamt 650 Einwohnern wurden vorsorglich evakuiert. Am 8. Juli kam die Entwarnung.

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